Linux 3.0 im Juli?

Wie heise open berichtet, gibt es derzeit Überlegungen, dem nächsten Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 zu geben, sondern 2.8 als Versionsnummer zu verwenden. Vermutlich im Juli könnte dann der Sprung auf die Versionsnummer 3.01 erfolgen.

Torvalds bevorzugt die zweistellige Versionummer, damit die Stable-Teams ihre Kernel zukünftig durch den Dritten Abschnitt der Versionsnummer kennzeichnen können. Bislang wird hierfür der Vierte Abschnitt verwendet.

  1. nicht 3.0.0 []

Neuregleung für Beiträge zu Fedora

Wie Pro-Linux berichtet, hat das Fedora-Projekt eine Änderung der Vereinbarung zwischen dem Projekt und beitragenden beschlossen.

Das neue Fedora Project Contributor Agreement (FPCA) soll das inzwischen veraltete und komplizierte Individual Contributor License Agreement ersetzen, das zu einer Zeit geschrieben wurde, als das Fedora Projekt noch nicht existierte. Das FPCA stellt keine Lizenz im eigentlichen Sinne da, da es lediglich sicherstellen soll, das Beiträge zu Fedora unter einer akzeptable und hinreichend freien Lizenz stehen. Für Beiträge, bei denen keine Lizenz angegeben wird, verwendet das Fedora Projekt entweder die MIT-Lizenz für Code-Beiträge oder für sonstige Beiträge die Creative Commons ShareAlike 3.0 unported1.

Wer dem neuen Agreement nicht zustimmt, verliert seinen Status als Projektmitarbeiter oder -Botschafter und somit auch den Zugang zu den Fedora-Diensten.

  1. ohne den Absatz 4d []

Aus zwei mach eins: NTFS-3G und NTFSprogs vereint

Wie unter anderem die Kollegen von Golem berichten (>>klick), sind die Quelltexte von NTFSprogs und NTFS-3G vereint worden (>>klick). Durch die Vereinigung sollen zukünftig unnötige Parallelentwicklungen vermieden werden, um sich stärker auf neue Features konzentrieren zu können.

Fedora führt /run schon mit Fedora 15 ein

Wie die Kollegen von Pro-Linux berichten (>>klick), wird Fedora bereits mit der kommenden Version ein neues Verzeichnis /run einführen. Dieses Verzeichnis soll das bislang existierende Problem von /var/run lösen, das /var/run zum Teil während des Boot-Vorgangs noch nicht verfügbar ist, da es u.U auf einer anderen Partition liegt. Um dieses Problem zu umgehen, gab es bislang viele mehr oder weniger unsaubere Workarounds.

OpenSuse, Debian und Ubuntu haben bereits angekündigt, /run ebenfalls mit den nächsten Versionen in ihre Distributionen einzuführen.

Bericht zum Einbruch in Fedora Server veröffentlicht

Wie Pro-Linux berichtet, hat Paul Frields den lange erwarteten Bericht zu dem Einbruch in die Server des Fedora Projektes veröffentlicht. Laut dem Bericht erfolgte der Einbruch mittels dees gestohlenen SSH-Keys eines Fedora-Admins, der nicht durch ein Kennwort gesichert.

Laut Frields wurde der Key von einem externen Server gestohlen.