Xfce: iBus Daemon automatisch starten

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Um den iBus Daemon, den man u.a. für die Eingabe von Emojis benötigt, automatisch starten zu lassen, sind folgende Schritte nötig:

Zuerst muss das Script /etc/X11/xinit/xinitrc.d/45-autoexec.sh mittels

sudoedit /etc/X11/xinit/xinitrc.d/45-autoexec.sh

erstellt und mit folgendem Inhalt gefüllt werden:

#!/bin/bash
if [ -x "$HOME/.autoexec" ]; then
       . $HOME/.autoexec
fi

Nun muss noch das ~/.autoexec Script erstellt

nano ~/.autoexec

und mit folgendem Inhalt gefüllt werden

# input framework launch
XIM_PROF=ibus
ln -sf /etc/X11/xinit/xinput.d/${XIM_PROF}.conf ${HOME}/.xinputrc
source ${HOME}/.xinputrc

if [ -n "${GTK_IM_MODULE}" ]; then
   export GTK_IM_MODULE
else
   export GTK_IM_MODULE=xim
fi 
if [ -n "${QT_IM_MODULE}" ]; then
   export QT_IM_MODULE
else
   export QT_IM_MODULE=xim
fi 

echo "XIM_PROGRAM=${XIM_PROGRAM}"
${XIM_PROGRAM} ${XIM_ARGS} &

Ab dem nächsten Neustart sollte der iBus Daemon nun automatisch gestartet werden.

(Quelle)

Gnome: Autostart von Anwendungen verzögern

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer aus welchem Grund auch immer den automatischen Start einer Anwendung unter Gnome um einige Sekunden verzögern möchte, kann das am einfachsten mit Hilfe des Parameters

X-GNOME-Autostart-Delay

bewerkstelligen.

Dazu muss zuerst das Autostart-Desktop-File, falls es sich nicht bereits in dem Ordner ~/.config/autostart befindet, aus dem Ordner /etc/xdg/autostart/ dorthin kopiert werden.

Anschließend wird das Desktop-File mit einem beliebigen Editor geöffnet und um die Zeile

X-GNOME-Autostart-Delay=NN

ergänzt und gespeichert. Wobei NN durch die Anzahl Sekunden, um die der Start der Anwendung verzögert werden soll, ersetzt werden muss.

X-Gnome-Autostart-Delay wird momentan ausschließlich von Gnome und Unity befolgt. Andere Desktops wie KDE, LXDE oder Xfce ignorieren diesen Parameter, so dass er dort wirkungslos ist!

Desktopsuche „Tracker“ deaktivieren

Seit Gnome 3.2 ist die Desktopsuche „Tracker“ sehr stark mit dem Gnome-Desktop verzahnt. Das führt jedoch auch dazu, das man Tracker teilweise aufgrund der Abhängigkeiten nicht entfernen kann, selbst wenn man den Gnome-Desktop nicht nutzt. Beispielsweise, wenn man Shotwell unter Xfce nutzen will.

Nichts desto trotz lässt sich Tracker durch folgende Kommandos zumindest deaktivieren

cp /etc/xdg/autostart/tracker* ~/.config/autostart/
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-miner-flickr.desktop
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-miner-fs.desktop
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-store.desktop

Nachdem man die oben genannten Kommandos ausgeführt hat, wird Tracker ab dem nächsten Login/Neustart nicht mehr gestartet.

Um ein versehentliches Starten von Tracker zu verhindern, empfiehlt es sich, das Paket tracker-ui-tools mittels

su -c'yum erase tracker-ui-tools'

zu deinstallieren.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Blueman: schlanker Bluetooth-Manager

Bei Blueman handelt es sich um eine schlanke Alternative zum Bluetooth Manager des Gnome Desktops1. Blueman setzt zwar auf GTK+ 2.x, hat jedoch nicht so viele Abhängigkeiten zum Gome-Desktop, was ihn insbesondere für Xfce- oder OpenBox-Nutzer interessant machen dürfte.

Da sich Blueman in den Fedora Repositories befindet, kann es einfach über

su -c'yum install blueman'

installiert werden. Anschließend muss gegebenenfalls noch ein Autostart-Eintrag für blueman-applet angelegt werden.

  1. gnome-bluetooth []

Xfce: gnome-sound-applet deaktivieren

Wer seinen Desktop von Gnome auf Xfce migriert, der hat zunächst unter Xfce auch das Gnome-Sound-Applet, dessen schwarzes Icon unter Xfce wie ein Fremdkörper wirkt. Sofern das Paket control-center nicht entfernt werden kann, da z.B. gnome-bluetooth noch benötigt wird, hilft folgende Anleitung, das Applet los zu werden.

Um das gnome-sound-applet zu deaktivieren, muss zuerst der entsprechende Eintrag in den gnome-session-properties deaktiviert werden. Anschließend muss noch folgendes Kommando in einer Shell ausgeführt werden, um zukünftig den Start des Applets zu unterbinden:

echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/gnome-sound-applet.desktop

Ab dem nächsten Neustart des Systems sollte das Applet nicht mehr gestartet werden. Wer nicht so lange warten möchte, kann das Applet mittels

killall gnome-sound-applet

beenden und hat fortan Ruhe.

Das IM-Logo der Gnome-Shell

In der Gnome-Shell befindet sich ein Icon mit dem Benutzernamen, mit dessen Hilfe man u.a. auf die Systemeinstellungen zugreifen oder den Rechner neu-starten kann. Direkt unterhalb das Namens befinden sich jedoch noch die Menü-Punkte „Verfügbar“ und „Beschäftigt“, die subjektiv jedoch keine Funktion zu haben scheinen.

Mit diesen beiden Menü-Punkten kann man den Online-Status von Empathy schnell und einfach ändern. Das ganze funktioniert jedoch nur, wenn wenn man entweder Empathy in den Autostart der Gnome-Shell hinzufügt oder die Gnome-Shell jedes mal neu-startet, sobald man Empathy gestartet hat.

Um Empathy zum Autostart der Gnome-Shell hinzu zu fügen, starten wir zuerst das entsprechende Konfigurations-Werkzeug indem wir die F2-Taste betätigen und anschließend

gnome-session-properties

eingeben. Nun legen wir über „Hinzufügen“ einen neuen Autostart-Eintrag für Empathy an. Als Name geben wir beispielsweise „Empathy“ ein, als Befehl geben wir

empathy -h

ein. Der Parameter „-h“ veranlasst Empathy, weder die Kontaktliste noch irgendwelche Dialog-Boxen beim Start anzuzeigen.

Anschließend funktionieren auch die beiden Status-Einträge wie gewünscht.

Ultrakurztipp: Autostartprogramme festlegen

Normal hatte man alles fein in den Systemeinstellungen. Mit GNOME3 hat sich da so einiges geändert. Oft wurde ich in den letzten Tagen gefragt wo man denn nun über eine GUI seine Autostarteinstellungen festlegen könnte. Einfacher als man denkt – wenn man weiß wie!

ALT + F2 drücken und

gnome-session-properties

eingeben. Enter. Simsalabim!