zif als Backend für PackageKit nutzen

zif ist ein schlanker und schneller Paketmanager, der in C geschrieben ist. Im Gegensatz zu yum ist zif von Beginn an als Backend für PackageKit entwickelt worden und verzichtet deshalb auf einige Features von yum.

Zif wird momentan noch nicht standardmäßig installiert, soll mit Fedora 17 jedoch yum als PackageKit-Backend ablösen1. Um bereits heute zif als PackageKit-Backend zu nutzen, sind lediglich folgende Schritte notwendig:

Zuerst installieren wir das zif-Plugin für PackageKit mittels

su -c'yum install PackageKit-zif'

Im Anschluss daran beenden wir den PackageKit-Daemon, damit wir die PackageKit-Konfiguration anpassen können, mittels

gdbus call --system  --dest org.freedesktop.PackageKit \
 --object-path /org/freedesktop/PackageKit \
 --method org.freedesktop.PackageKit.SuggestDaemonQuit

Als nächstes bearbeiten wir die PackageKit-Konfiguration mittels

su -c'nano /etc/PackageKit/PackageKit.conf'

dort suchen wir die Zeile

default=yum,zif

und ändern sie in

default=zif,yum

Zum Schluss aktualisieren wir sämtliche Caches und Datenbanken von PackageKit mittels

pkcon refresh

dadurch wird auch der PackageKit-Daemon neu gestartet und nutzt ab sofort zif anstatt yum.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. noch nicht offiziell durch das FESCo abgesegnet []

Prototyp von LibreOffice Online

Die Document Foundation hat auf ihrer Konferenz in Paris den Prototyp eine Version von LibreOffice gezeigt, die vollständig im Browser läuft. Ein Video dieser Präsentation gibt es bei YouTube

Ferner würde auf der Konferenz bekanntgegeben, das auch an LibreOffice Versionen für Android und iOS gearbeitet wird.

Thunderbird 5.0 unter Fedora 15 installieren

Wer anstatt der von Fedora momentan ausgelieferten Version 3.1.10 lieber die aktuelle Version 5.0 von Thunderbird nutzen möchte, muss dazu ein wenig Handarbeit anwenden:

Zuerst besorgen wir uns das Thunderbird 5.0 Archiv für Linux

wget http://mozilla.cdn.leaseweb.com/thunderbird/releases/5.0/\
linux-i686/de/thunderbird-5.0.tar.bz2

das wir im nächsten Schritt nach /opt verschieben, um es dort zu entpacken

su -
mv /home/<Benutzername>/thunderbird-5.0.tar.bz2 /opt
cd /opt
tar xf thunderbird-5.0.tar.bz2

Zu guter Letzt legen wir noch einen symbolischen Link an, damit auch immer die Version 5.0 anstatt der Version 3.1 verwendet wird

su -
ln -s /opt/thunderbird/thunderbird /usr/local/bin/thunderbird

Es ist jedoch bei dieser Methode zu beachten, das Updates für die Version 5.0 von Thunderbird von Hand installiert werden müssen.

Dateien schnell durchsuchen

Wer schnell eine große Anzahl Textdateien nach einer bestimmten Zeichkette durchsuchen will, kann das relativ einfach mit Hilfe von grep erledigen. Dazu geben wir im Terminal einfach

grep -lir <suchbegriff> <dateimaske>

ein. Wobei <suchbegriff> das zu suchende Wort oder der zu suchende Begriff ist. Wenn eine Zeichenkette aus mehreren Worten gesucht wird, muss diese mit Anführungszeichen umschlossen werden. <dateimaske> ist entweder nur der Dateiname oder eine Maske (z.B. *.txt) ggf. mit vorangestelltem Pfad. Durch den Parameter „r“ durchsucht grep das angegeben Verzeichnis rekursiv, d.h. inklusive der Unterverzeichnisse. Wird kein Pfad angegeben, wird das aktuelle Verzeichnis rekursiv durchsucht.

Nachdem grep seine Arbeit vollendet hat, werden alle Dateien, die den Suchbegriff enthalten, aufgelistet.

clamz

Wer des öfteren MP3s bei Amazon kauft, kennt das Problem: Sobald mehrere MP3s oder sogar ein ganzes Album kauft, benötigt man den MP3-Downloader von Amazon, der aber nur für Fedora 9(?) bereit steht. Um die MP3s dennoch herunter zu laden ist entweder einiges an Handarbeit nötig, um den MP3 Downloader auch unter neueren Versionen von Fedora zum Laufen zu bewegen oder man installiert clamz.

Clamz ist ein Kommandozeilen-Programm, welches die von Amazon beim Kauf mehrere MP3s zur Verfügung gestellte amz-Datei verarbeiten kann. Da clamz Teil des Fedora Repositories ist, kann es ganz einfach mittels

su -c'yum install clamz'

installiert werden. Sinnvollerweise trägt sich clamz im Firefox auch gleich als handler für amz-Dateien ein, so das diese automatisch von clamz verarbeitet und die MP3s von dem Amazon-Server herunter geladen werden können.

Skype für Linux – Version 2.2 erschienen

Eine neue Version des Internettelefonie-Programms Skype ist veröffentlicht worden.

Skype 2.2 Beta für Linux bringt eine verbessere Anruf- und Videoqualität, Unterstützung für mehrere gleichzeitige Anrufe und „Skype Access“ – ein einfacher Weg um sich mit dem eigenen Skype-Account an vielen (Fußnote: Laut Skype gehören weltweit über 500.000 Hotspots zu ihrem Partnerprogramm) kommerziellen WLAN-Hotspots anzumelden – für Linux-User mit.

Das war es dann auch schon mit den Änderungen. An der GUI hat sich nichts geändert, ebensowenig die intensive kooperationsarbeit mit PulseAudio, wenn das Mikrofon mal nicht ansprechbar sein sollte. Auch wenn 2.2. Beta nicht das riesige upgrade ist wie es viele vielleicht innerlicht erhofft haben, ist das Zeichen doch positiv. Nach über 1 1/2 Jahren Funkstille wieder ein Lebenszeichen wahrzunehmen, sei es auch noch so klein, ist doch immer gern gesehen.

Fedora nimmt am GSoC 2011 teil

Das Fedora Projekt wird sich mit einigen Projekten an Googles Summer of Code (GSoC) 2011 beteiligen.

Eine Liste der möglichen Projekte kann man hier (>>klick) einsehen. Wer als Student am GSoC teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 28.03.2011 für ein Stipendium entscheiden. Anschließend beginnt die offizielle Bewerbungsphase. Die eigentliche Arbeit an den Ideen beginnt am 23.05.2011.