Adobe AIR für Fedora [Update]

Wer es benötigt, kann Adobe AIR inzwischen auch aus dem Adobe Repository installieren. Einfach

su -c'yum install adobeair'

eingeben und fertig.

Falls das Adobe Repository noch nicht installiert ist, kann man dies mit

su -c 'rpm -ivh http://linuxdownload.adobe.com/adobe-release/\
adobe-release-i386-1.0-1.noarch.rpm'

nachholen.

Update: Um Adobe AIR nutzen zu können, müssen nun noch einige SELinux Einstellungen aktualisiert werden. Dies geschieht über folgende Kommandos

su -
semanage fcontext -a -t textrel_shlib_t '/opt/Adobe.AIR/Versions
/1.0/Resources/libadobecertstore.so'
restorecon -v '/opt/Adobe AIR/Versions/1.0/Resources/
libadobecertstore.so'

Nun sollte auch SELinux bei der Verwendung von Adobe AIR die Füße stillhalten 😉

Fedora 15: Flash-Plugin in Epiphany 3 nutzen

Das Flash-Plugin von Adobe wurde in Epiphany 3.0 auf eine Blacklist gesetzt, da Adobe Flash GTK2 nutzt, Epiphany 3.0 jedoch GTK3, was zu Problemen führen kann. Mit Epiphany 3.0.1 wurde Adobe Flash zwar von der Blacklist entfernt, jedoch benötigt man nun nspluginwrapper, um Flash in Epiphany nutzen zu können.

Falls das entsprechende Paket noch nicht installiert ist, kann man dies über

su -
yum install nspluginwrapper

nachholen. Anschließend funktioniert das Flash-Plugin wieder in Epiphany.

Noch keine Flash-Alternativen: Lightspark und gnash

In einem kurzen Test habe ich mir heute mal die Flash-Alternativen gnash und lightspark angeschaut. Die Aufgabenstellung war eigentlich sehr einfach: Ein Video auf YouTube abspielen.

Eigentlich. Lightspark verweigerte selbst nach mehreren Minuten des Wartens seinen Dienst und lies sich nicht dazu bewegen, das Video abzuspielen. 6! Setzen! Gnash hingegen spielte zwar das Video ab, brauchte jedoch gefühlt deutlich länger zum Laden als der Flash-Player von Adobe und subjektiv war die Wiedergabequalität schlechter als beim Adobe Flash-Player. Aber das schon einmal ein Anfang.

Alles in allem muss ich persönlich jedoch für mich das Resümee ziehen, das um den Flash-Player von Adobe noch kein Weg herum führt. Falls jemand andere Erfahrungen mit gnash und/oder lightspark gemacht hat, freue ich mich über entsprechende Kommentare.

Adobe lässt Unix/Linux Anwender im Regen stehen

Wie Golem berichtet (>>klick), wird Adobe in den nächsten Tagen ein Sicherheitsupdate für die Adobe Reader Versionen 9 und X veröffentlichen. Jedoch wird dieses Sicherheitsupdate nur für die Windows Versionen veröffentlicht werden. Somit lässt Adobe erneut die Anwender von *nix Systemen buchstäblich im Regen stehen.

Wer bislang den Adobe Reader unter Unix/Linux einsetzt, sollte sich überlegen, ob er nicht vielleicht zu einem alternativen PDF-Reader wechseln sollte.

(mal wieder) gefährliche Sicherheitslücke im Adobe Reader

Wie Golem.de berichtet, warnt Adobe zur Zeit vor einer gefährlichen Sicherheitslücke im Adobe Reader sowie in Acrobat 9. Besonders prekär ist, das die Lücke bereits durch ein so genanntes Zero Day Exploit ausgenutzt wird. Als Workaround empfiehlt Adobe, die Unterstützung für Java Script zu deaktivieren, bis am 13.10.09 eine bereinigte Version veröffentlicht wird. Wie so oft gibt es auch in diesem Fall den Tip, nach Möglichkeit auf einen alternativen PDF Viewer umzusteigen.

Um ein entsprechend präpariertes PDF zu "reinigen" reicht es aus, dieses in das Postscript- und anschließend wieder in das PDF-Format zu konvertieren.

Adobe Reader 9.1 RPM ist buggy [Update]

Nachdem Adobe es am Donnerstag endlich geschafft hat, eine fehlerbereinigte Version des Adobe Readers für Linux zu veröffentlichen, war die Ernüchterung jedoch sehr schnell vorhanden.

Zuerst einmal fehlt das Update bis heute in Adobe’s YUM-Repository. Darüber hinaus sind nach der Installation des RPM für die Version 9.1 die Icons des Adobe Reader sowohl aus dem Gnome-Menü als auch vom Desktop verschwunden. Die Suche nach dem entsprechenden .desktop-File war bislang ebenfalls erfolglos.

Merkwürdigerweise tritt das Problem beim RPM der Adobe Reader Version 8.1.4 – das man ebenfalls manuell bei Adobe herunterladen muss – nicht auf.

Update: Unter http://www.fedorablog.de/archives/466-Den-Adobe-Reader-neu-einbinden.html findet sich eine Anleitung, wie man die Icons wiederherstellt

Adobe schließt kritische Lücken im Adobe Reader für Linux

Wie heise security berichtet, hat Adobe heute die Versionen 9.1 bzw. 8.1.4 des Adobe Reader für Linux und Solaris veröffentlicht. „Adobe schließt kritische Lücken im Adobe Reader für Linux“ weiterlesen