Adobe Reader mit gefährlichen Sicherheitslücken

Im Adobe Reader sind mal wieder mehrere gefährliche Sicherheitslücken gefunden worden. Adobe hat darauf zwar inzwischen mit einem Update (10.1.4) reagiert, jedoch schauen sowohl Anwender, die noch den Adobe Reader 9 nutzen, als auch auch Linux Anwender doppelt in die Röhre, da Adobe wie so oft in der letzten Zeit bislang nur Updates für die Version 10 der Windows- und MacOS X-Ausgaben des Readers veröffentlicht hat.

Erschwerend kommt hinzu, das selbst nach dem Update noch immer mehrere Sicherheitslücken vorhanden sind, da Adobe diese nicht gepatcht hat. Die einzige Möglichkeit, sich zu schützen, ist, das Browser-Plugin des Adobe Readers zu deaktivieren und soweit möglich auf den Adobe Reader zu verzichten und auf andere PDF-Reader wie z.B. Evince auszuweichen.

Adobe Source Sans Pro bald in Fedora(?)

Die von Adobe Anfang August veröffentlichte Schrift „Source Sans Pro“ wird wahrscheinlich auch bald in den Fedora Repositories enthalten sein. Zumindest existiert ein Review Request für ein entsprechendes RPM-Paket im Bugzilla des Fedora Projektes.

Wer nicht so lange warten möchte, kann sich das RPM-Paket aus dem Review Request herunterladen und auf eigene Gefahr installieren.

Der Anfang vom Ende: Flash-Plugin 11.2 erschienen

Adobe hat heute die finale Version 11.2 des Flash-Plugins freigegeben und damit de-facto den Anfang vom Ende des Flash-Plugins unter Linux eingeläutet. Adobe verspricht zwar, die Version 11.2 des Plugins unter Linux für die nächsten 5 Jahre zu pflegen, jedoch bezieht sich dieses Versprechen nur auf Sicherheitsupdates und Bugfixes.

Wer neuere Funktionen möchte oder benötigt, wird gezwungen sein, Google Chrome zu verwenden.

IMHO: gnash ist noch keine Alternative zum Adobe Flash-Plugin

Ich würde ja gerne vom Adobe Flash-Plugin auf gnash umsteigen, nur wird es irgendwann nervig, wenn man ständig auf irgendwelchen Seiten gnash wieder de- und das Adobe Flash-Plugin aktivieren muss, weil die Seite sonst nicht benutzbar ist.

Vimeo, die Video-Sektion von Golem.de oder Al Jazeera wären da ein paar Beispiele, bei denen Gnash versagt und man das Adobe Flash Plugin nutzen muss, um die Videos sehen zu können. Besonders erschwerend kommt hinzu, das man manchmal sogar noch den Browser neu starten muss, damit die Seite nach dem Umstellen des Flash-Plugins endlich funktioniert.

Von daher ist gnash nach wie vor für mich noch keine wirkliche Alternative zum Adobe Flash-Plugin. Aber wie sehen das unsere Leser?

Ist gnash eine Alternative zum Adobe Flash-Plugin

  • Nein (76%, 29 Stimen)
  • Ja (13%, 5 Stimen)
  • mir egal / ich nutze kein Flash (11%, 4 Stimen)

Stimmen gesamt: 38

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Flash-Player für Linux wird de facto eingestellt

Wie Phoronix berichtet, wird Adobe sein Flash-Plugin nach Version 11.2 auf die PPAPI umstellen, die jedoch momentan nur von Google Chrome/Chromium unterstützt wird. Neuere Linux-Versionen des Flash-Plugins werden aus diesem Grund auch nur zusammen mit Google Chrome ausgeliefert und nicht mehr bei Adobe zum Download angeboten werden.

Auch wenn Adobe die Version 11.2 des Plugins weiterhin pflegen wird, wird damit das Flash-Plugin für Linux de facto eingestellt, da die Nutzer gezwungen werden, Google Chrome zu nutzen, falls eine Seite eine Flash-Version neuer als 11.2 benötigen sollte.

Flash Plugin v11 ist unbrauchbar [Update]

Zumindest auf meinem Fedora 16 System habe ich mit folgenden Problemen beim Flash Player 11 zu kämpfen:

  • Der Browser friert immer wieder beim Laden von Webseiten für gefühlt eine Minute oder länger ein
  • Die Wiedergabe von YouTube Videos funktioniert gar nicht

Als Übergangslösung, bis Adobe eine brauchbare Version des Plugins bereitstellt, habe ich Gnash installiert. Damit funktionieren wenigstens die YouTube Videos wieder.

Update

Es scheint so, als ob es sich hierbei um ein Problem mti SELinux handelt. Zumindest existiert ein entsprechender Bugzilla-Eintrag für diese Problem.

Update 2

Das Problem lässt sich bis zum Update der SELinux Policies durch folgendes Kommando selber beheben:

su -c'chcon -t textrel_shlib_t '/usr/lib/flash-plugin/libflashplayer.so''

64bit Flash Player im Anmarsch?

Das Nachrichten-Portal Pro-Linux berichtet, das Adobe eine erste Beta des Flash Player 11 veröffentlicht hat.

Die größte Neuerung der 11er Version dürfte wohl die Existenz einer 64bit Version für Linux sein. Waren Nutzer von 64bit Linux-Systemen doch bislang darauf angewiesen, entweder die 32bit Version über diverse Eselsbrücken zu nutzen oder auf die inzwischen völlig veralteten 64bit Vorschau-Versionen des Flash Player zurück zu greifen.