Google-Talk-Plugin jetzt auch als reine 64bit Version

Die 64bit Version des Google-Talk-Plugins für Linux benötigte bislang aufgrund einer unportierten Datei unzählige 32bit Pakete, um funktionieren zu können. Ende Dezember hab ich mich daher an Google gewandt um mich zu erkundigen, wann mit einer reinrassigen 64bit zu rechnen ist.

Heute bekam ich eine Mail von Tristan Schmelcher von Google, mit folgendem Inhalt

Today. We have released version 2.6 and the 64-bit package no longer contains any 32-bit code or requires any 32-bit libs.

Auf Deutsch: Die 64bit Version des Plugins benötigt ab sofort keine 32bit Pakete mehr, da die „schuldige“ 32bit Datei anscheinend zwischenzeitlich nach 64bit portiert wurde.

Googles kleiner Gemischwarenladen: Google-Talk-Plugin für x86_64

Wer sich die 64bit Version des Google-Talk-Plugins, das u.a. für die Hangouts von Google+ benötigt wird, installieren will, wird feststellen, dass das Plugin-Paket einen Haufen an 32bit Paketen installieren will.

Nach kurzer Google-Recherche bin ich auf einen Post in den Google Groups gestoßen, der dieses Phänomen wie folgt erklärt (Hervorhebung von mir):

The x86_64 google-talkplugin package currently contains one file which has not yet been fully ported to 64-bit. That file is 32-bit even in the x86_64 package, and as a result the package has some i686 dependencies. We are working toward a fully 64-bit version of google-talkplugin but in the meantime we recommend users to simply allow the package to install all of its dependencies.

Soll heißen, dass das Plugin nach wie vor ein Datei verwendet, die noch immer nicht nach 64bit portiert wurde und deshalb die 32bit Pakete installiert werden müssen.

Gut zu wissen 😉

IMHO: TeamViewer für Fedora: Etikettenschwindel

Wer Besitzer eines 64bit Systems ist und aus welchen Gründen auch immer den TeamViewer installieren muss, wird beim Besuch der Download-Seite im ersten Moment stutzen. Während es für SuSE(!) und Debian/Ubuntu jeweils seperate Downloads für die 32- und 64bit Versionen gibt, bekommt man als Fedora Nutzer nur einen einzigen Download angeboten, der dann auch noch als

Red Hat, Fedora, Mandriva (32/64-Bit)

etikettiert ist, was im ersten Moment super klingt.

Bei näherem Nachdenken kommen einem aber erste Zweifel. Ein Paket sowohl für 32- als auch für 64bit Systeme? Wie soll das gehen, wenn doch beim Erstellen des Paketes und nicht erst während der Installation entschieden wird, für welche Architektur das jeweilige Paket ist? Und spätestens bei der Installation kommt dann das böse Erwachen, da das angebliche Kombi-Paket unzählige i6861 Pakete erfordert und yum diese auch brav mit installieren möchte.

Ich weiss ja nicht, wie die Leser dieses Blogs das sehen, aber für mich ist so etwas einfach nur ein absolut peinlicher Etikettenschwindel. Zumal man es für SuSE ja auch schafft, separate Pakete für die 32- und 64bit Versionen anzubieten. Und SuSE nutzt bekanntlich auch rpm als Paketmanagement.

  1. 32bit Intel-CPUs der Pentium Pro Generation oder neuer []

Fedora 16 für IBM System z 64bit

Dan Horák hat heute die Verfügbarkeit der 64bit Version von Fedora 16 für IBMs System z Plattform bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu Fedora 16 für System z findet man sowohl unter http://fedoraproject.org/wiki/Architectures/s390x/161 und unter http://fedoraproject.org/wiki/Architectures/s390x2

  1. Release notes []
  2. allgemeine Informationen []

Google Chrome unter Fedora installieren

Wer Google Chrome als Browser nutzen und unter Fedora über die Paketverwaltung installieren möchte, muss zuerst mittels

su -c'nano /etc/yum.repos.d/google-chrome.repo'

eine .repo-Datei mit folgendem Inhalt erstellen

[google-chrome]
name=google-chrome
baseurl=http://dl.google.com/linux/chrome/rpm/stable/$basearch
enabled=1
gpgcheck=1
gpgkey=https://dl-ssl.google.com/linux/linux_signing_key.pub

Falls man ein 64bit System nutzt, muss in der baseurl lediglich das i386 durch x86_64 ersetzt werden.

Nachdem man die repo-Datei gespeichert hat, kann man Google Chrome über einen der folgenden Befehle installieren:

su -c'yum install google-chrome-stable'
su -c'yum install google-chrome-beta'
su -c'yum install google-chrome-unstable'

Je nachdem, welchen der Befehle man ausführt, wird entweder die aktuellste Stabile, Beta oder Entwickler-Version von Chrome installiert und zukünftig beim Erscheinen von Updates auch über die Paketverwaltung aktualisiert.

32bit oder 64bit CPU?

cpu flags in /proc/cpuinfo

Wer herausfinden möchte, ob im inneren seines Rechners eine 32bit- oder eine 64bit CPU ihren Dienst verrichtet, kann dies relativ schnell und einfach anhand von /proc/cpuinfo erledigen.

Mittels

cat /proc/cpuinfo

kann man sich alle nur erdenklichen Informationen zu der/den im Rechner verbauten CPU(s) ausgeben lassen. Interessant ist für uns die Zeile flags.

cpu flags in /proc/cpuinfo
cpu flags in /proc/cpuinfo

Ist dort in dem Wust von Kürzeln die Zeichenfolge lm zu finden, ist man Besitzer einer modernen 64bit CPU. Zur Erklärung: Das Kürzel lm steht für Long-Mode, was nichts anderes bedeutet, als das die CPU den 64bit Modus von AMD beherrscht und somit sowohl 32- als auch 64bit Anwendungen ausführen kann.

Alternativ könnte man auch das Feld „adress sizes“ untersuchen. Steht dort etwas wie

36 bits physical, 48 bits virtual

darf man davon ausgehen, das man eine 64bit CPU besitzt. Dieser Weg ist jedoch nicht empfehlenswert, da nicht alle CPUs diese Information herausrücken.

64bit Flash Player im Anmarsch?

Das Nachrichten-Portal Pro-Linux berichtet, das Adobe eine erste Beta des Flash Player 11 veröffentlicht hat.

Die größte Neuerung der 11er Version dürfte wohl die Existenz einer 64bit Version für Linux sein. Waren Nutzer von 64bit Linux-Systemen doch bislang darauf angewiesen, entweder die 32bit Version über diverse Eselsbrücken zu nutzen oder auf die inzwischen völlig veralteten 64bit Vorschau-Versionen des Flash Player zurück zu greifen.