Fedora beerdigt den UserMode

So könnte man eines der ersten geplanten Features für Fedora 18 umschreiben.

Die bei Red Hat angestellten Entwickler Harald Hoyer, Kay Sievers und Bill Nottingham wollen in Fedora 18 den UserMode in Form von ConsoleHelper soweit wie möglich aus der Distribution entfernen und durch PolicyKit ersetzen.

Die Entwickler begründen ihr Vorhaben damit, das sie den momentanen Zustand, das sowohl ConsoleHelper als auch PolicyKit verwendet werden, als inkonsistent und mit zu vielen Nachteilen verbunden betrachten. Darüber hinaus ist PolicyKit ein wesentlich moderneres System, das gegenüber ConsoleHelper deutliche Vorteile bietet.

Reminder: News-Feed wird am 31.12.2011 abgeschaltet

Nochmals zur Erinnerung:

Wie bereits hier angekündigt, wird der News-Feed am 31.12.2011 aus organisatorischen Gründen abgeschaltet. Wer seinen News-Reader noch nicht entsprechend aktualisiert und unseren Haupt-Feed abonniert hat, möge es bitte bis zum Jahreswechsel nachholen.

So, jetzt kann wenigstens niemand mehr behaupten, wir hätten ihn nicht gewarnt ;-)

News-Feed wird eingestellt

Der Feedburner-Feed der Newskategorie wird zum 31.10.2011 abgeschaltet. Unter der vorhandenen Adresse wird für eine Übergangszeit bis zum 31.12.2011 unser Haupt-Feed zur Verfügung gestellt. Anschließend wird der Feedburner-Feed vollständig gelöscht.

CentOS- und Red Hat-News werden aus dem System entfernt

Wir werden im Laufe der nächsten Tage die CentOS- und Red Hat-News-Sektionen aus dem System entfernen und zukünftig auch keine News zu CentOS oder Red Hat mehr veröffentlichen.

Das hat nichts mit irgendwelchen Abneigungen gegenüber CentOS oder Red Hat zu tun, jedoch liegt der Schwerpunkt dieses Blogs auf Fedora. Hinzu kommt, das es momentan niemanden in unserem Team gibt, der regelmäßig zu diesen beiden Themenbereichen etwas schreiben könnte.

Wir möchten unsere Leser daher um Verständnis für unsere Entscheidung bitten.

Veränderter Fokus

Bislang wurde Fedora-Blog.de überwiegend als Relay für News rund um Fedora und Linux wahrgenommen. Anhand unserer Besucherstatistiken haben wir jedoch festgestellt, das wir mit unseren HowTo, Paket-Reviews und Berichten über aktuelle Probleme deutlich mehr Zuspruch und Aufmerksamkeit erlangen.

Von daher würden wir gerne unseren Fokus zukünftig verstärkt auf eben diese Themen richten und das News-Relay zur “Beilage” degradieren. Heise, Golem und das Linux-Magazin haben auch ohne uns schon genug Besucher :cool:

Falls Ihr, unsere Leser, also Vorschläge für Paket-Reviews, HowTos oder sonstige aktuelle Themen habt, freuen wir uns über Eure Vorschläge. Gerne veröffentlichen wir auch von Euch verfasste Beiträge als Gast-Beitrag, falls Interesse besteht.

Kernel 3.0 im Anmarsch

Wie unter anderem das Linux-Magazin berichtet, wird der nächste Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 tragen sondern 3.0. Dies habe Linus Torvalds kurzerhand selber entschieden und dem nun veröffentlichten 3.0rc1 auch gleich Fakten geschaffen.

Als mögliche Gründe für diesen Versionssprung und die damit verbundene neue Nummerierung nennt er unter anderem, das der Linux Kernel demnächst sein 20 jähriges Bestehen feiere.

Neuregleung für Beiträge zu Fedora

Wie Pro-Linux berichtet, hat das Fedora-Projekt eine Änderung der Vereinbarung zwischen dem Projekt und beitragenden beschlossen.

Das neue Fedora Project Contributor Agreement (FPCA) soll das inzwischen veraltete und komplizierte Individual Contributor License Agreement ersetzen, das zu einer Zeit geschrieben wurde, als das Fedora Projekt noch nicht existierte. Das FPCA stellt keine Lizenz im eigentlichen Sinne da, da es lediglich sicherstellen soll, das Beiträge zu Fedora unter einer akzeptable und hinreichend freien Lizenz stehen. Für Beiträge, bei denen keine Lizenz angegeben wird, verwendet das Fedora Projekt entweder die MIT-Lizenz für Code-Beiträge oder für sonstige Beiträge die Creative Commons ShareAlike 3.0 unported1.

Wer dem neuen Agreement nicht zustimmt, verliert seinen Status als Projektmitarbeiter oder -Botschafter und somit auch den Zugang zu den Fedora-Diensten.

  1. ohne den Absatz 4d []

Entrümpelung

Nur kurz zur Info:

Die Posts aus der Novell-Kategorie hier im Blog sind nicht gelöscht. Da dies jedoch ein Blog mit dem Schwerpunkt auf Fedora sowie Red Hat Enterprise Linux und darauf basierende Distributionen ist, wurde die Novell-Kategorie aufgelöst. Die Posts aus dieser Kategorie sind ab sofort in der Kategorie “sonstige News” zu finden.

Ende der Durchsage 8-)

Thunderbird zur Kommunikationszentrale machen

Um aus dem Mail- und News-Client Thunderbird eine mehr oder weniger vollwertige Kommunikationszentrale zu machen, benötigt man lediglich mindestens 3 AddOns.

Um z.B. den Google- oder Facebook1 -Kalender in Thunderbird einzubinden benötigt man zuerst einmal das Lightning Addon. Für den Zugriff auf Google Kalender wird zusätzlich noch der “Provider für Google Kalender” benötigt.

Um jetzt auch noch Facebook und Twitter in Thunderbird einzubinden, wird das Addon “Custom Buttons” benötigt. Nach der Installation des Addons und einem Neustart von Thunderbird kann man über Ansicht -> “Schaltfläche hinzufügen …” beliebig viele Schaltflächen erstellen und anschließend über den Anpassen-Dialog zu Toolbar von Thunderbird hinzufügen.

Custom Buttons Dialog

Custom Buttons Dialog

Um beispielsweise einen Button zu erstellen, der Twitter in einem neuen Thunderbird-Tab öffnen, muss man einen neuen Button erstellen, in Register Code

Components.classes['@ mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].
getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).
getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").
openTab("contentTab",{contentPage: "https://twitter.com"});

eintragen (ohne Zeilenumbrüche und Leerzeichen nach dem @) und den Button speichern. Für Facebook und andere Seiten verfährt man genau so, nur das man die URL (fett hervorgehoben) entsprechend anpasst.

Der Beispiel-Code funktioniert jedoch nicht bei identi.ca und Google Reader. Falls jemand einen funktionierenden Code beisteuern kann, möge er sich bitte melden.

  1. Veranstaltungen oder Geburtstage der Kontakte []

Adobe lässt Unix/Linux Anwender im Regen stehen

Wie Golem berichtet (>>klick), wird Adobe in den nächsten Tagen ein Sicherheitsupdate für die Adobe Reader Versionen 9 und X veröffentlichen. Jedoch wird dieses Sicherheitsupdate nur für die Windows Versionen veröffentlicht werden. Somit lässt Adobe erneut die Anwender von *nix Systemen buchstäblich im Regen stehen.

Wer bislang den Adobe Reader unter Unix/Linux einsetzt, sollte sich überlegen, ob er nicht vielleicht zu einem alternativen PDF-Reader wechseln sollte.