Stopt das Distri-Bashing!

Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich die AnhÀnger der unterschiedlichen Linux Distributionen gegenseitig nieder machen, anstatt gemeinsam daran zu arbeiten, Windows (auch als „Bug #1“ bezeichnet) noch ein paar Prozente Marktanteil auf dem Desktop ab zu nehmen. Viele Menschen, die gerne auf Linux umsteigen wÌrden, dÌrften sich mit der Festlegung auf eine Distribution schwer tun, da sie gegebenenfalls Angst haben mÌssen, von AnhÀngern wegen dieser Entscheidung niedergemacht zu werden und bleiben deshalb lieber bei Windows.

Jede Distribution hat irgendwo ihre eigene Grundidee und Philosophie, die sie mehr oder weniger konsequent verfolgt. Bestes Beispiel hierfÌr ist sicherlich die Debian Distribution, die fÌr viele einen schon fast radikalen Stanpunkt in Punkto freie Software vertritt. Wenn man jetzt anfÀngt, Debian mit Gentoo, SuSE mit Ubuntu oder Slackware mit Fedora zu vergleichen, ist dies quasi ein Vergleich von ÿpfeln mit Birnen. Die GrÌnde hierfÌr finden sich am Anfang diese Absatzes.

Die einzigen, denen das immer wieder aufflammende Bashing einer anderen Distribution wirklich hilft, sind das eigene Ego und Microsoft! Der Linux Nutzer hat gegenÌber dem Windows Anwender den Vorteil, das er bei der Distribution, dem Window-Manager, dem Paketverwaltungssytem etc frei wÀhlen kann. Wenn jetzt jemand meint, das openSuse fÌr ihn die richtige Distribution ist, sollte man das entweder akzeptieren oder ihn mit sachlichen und belegbaren Argumenten versuchen von einer anderen Distribution zu Ìberzeugen. Wie gesagt: versuchen. Wenn der jenige nicht wechseln möchte, ist das seine eigene und persönliche Entscheidung und niemand hat das Recht, ihn zu einem Distributionswechsel zu zwingen.

Wenn die AnhÀnger der verschiedenen Distributionen endlich damit aufhören, ihre GrabenkÀmpfe zu beenden, wird es sicherlich etwas langweiliger in der Linux-Welt. Aber die Chance, das sich mehr Menschen fÌr einen Umstieg auf Linux entscheiden, dÌrften steigen.

9 Antworten auf „Stopt das Distri-Bashing!“

  1. Sehe ich auch so..

    Obwohl es dann wirklich langweilig wird bei uns im Lager.

    Aber ich mache das schon lange..jeder sollte mal alles testen und dann seine Distri suchen und finden.

    Ich habe viel getestet und bin immer wieder zu Red Hat zurÌck gekommen, bei anderen war es anders.

    Also konzentriert eure Energie lieber um euren Distris zu helfen.

    Euer Tazz

  2. Ob es langweilig ist oder nicht ist doch schlicht unwichtig…
    Wichtig ist viel eher das man Leute unterstÌtzt die sich fÌr Linux Interessieren.
    Und das man ihnen wichtige RatschlÀge mit auf den Weg gibt.

    Was das Distri-bashing betrifft so sehe ich das genauso.
    PS. Gnome ist das beste *lacht* nein nein nur spass 🙂

  3. Jo find ich auch! Ist doch voll latte, was man benutzt, hauptsache, man findet es gut!!

    PS. Macel, du benutzt SUSE! 😉

  4. Ich habe auch schon mehrere Distributionen ausprobiert, bei Debian bin ich geblieben, bis jetzt.
    Nun habe ich Fedora ausprobiert und es gefÀllt mir als Desktopsystem ungemein, vorallem der modernen Software. Aber Debian werde ich nie den RÌcken kehren, es arbeitet bei mir fest als Serversystem 🙂

    So nutze ich z. b. mehrere Systeme und nutze alle StÀrken.

    mfg

  5. Viele wÌrden sicher schneller auf Linux umsteigen wenn das Installieren einiger Softwarekomponenten so einfach wÀre wie unter Windoof. Nehmen wir z.B ein Neues Spiel . Battlefield 2142. Das kann man unter Linux nur mit Wine zumlaufen bekommen. Also Tool Wine Installieren . Dann muss man versuchen das alles lÀuft und das ist Leider bei jeder Linux Distri so. Egal ob Fedora und Co.

    PS . Habe fast alles Distries angetestet und bin bei Fedora hÀngengeblieben .

  6. Ich sehe diese Auseinandersetzung eher als konstruktiv an. Insbesondere dann, wenn gute AnsÀtze Ìbernommen werden. Das Problem ist doch, das alle Linux-Distributionen starke Kompromisse verlangen und auch zu wenig zusammenarbeiten. Ich persönlich denke z.B. das Fedora und OpenSuSE endlich mal was gemeinsames schaffen sollten. Aber dazu sind die Kulturen der Projekte zu verschieden und leidtragende sind die User.

  7. bin mit herrn thilo pfennig einer meinung…
    zusammenarbeit ist wichtig…
    in ordnung – Open Suse (frueher SUsE Linux) will einen eigenen weg beschreiten…
    inwieweit dieser gelingt – bleibt abzuwarten…
    er wird aber gelingen – wenn linux im allgemeinen nicht zusammenarbeitet…
    denn nur eine konstruktive zusammenarbeit staerkt auch das vertrauen der user…

    solong
    raimond

  8. Fedora wird aber immer schlechter, lÀuft beispielswiese auf immer weniger real-existierenden Hardwarekonfigurationen. Da sind dann Warnhinweise kein Bashing.

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