Schluss mit diesem Kindergarten!

Mittlerweile wundert es mich garnicht mehr so sehr, das es Linux nicht so richtig schafft, eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu Windows auf dem Desktop zu werden.

Immerhin sind die einzelnen Distributionen mehr damit beschÀftigt, sich untereinander das Wasser so gut wie möglich abzugraben und möglichst laut zu schreien „Unsere Distribution ist das schönste, beste und einzigst wahre Linux„.
Macht so weiter und Microsoft beherrscht in 50 Jahren immernoch den Desktop!

Wenn Linux es wirklich schaffen soll, Microsoft in diesem Bereich zu Àrgern, dann mÌssen die Communities endlich mit diesen albernen Kleinkriegen aufhören und dafÌr sorgen, das sich die bereits existierenden Distributionen möglichst klar von einander abgrenzen, um so möglichst viele unterschiedliche Anforderungen so gut es eben geht bedienen zu können.

Wenn es die Distributionen schaffen wÌrden, durch eben diese Spezialisierungen zusammen einen möglichst groÿen Bereich des Desktop PC Bereiches abzudecken, wÌrde dies Linux wesentlich attraktiver machen, weil jeder ohne lange herumexperimentiern zu mÌssen, die fÌr ihn ideale Distribution finden könnte.

Wenn dies den Communities jedoch nicht gelingt, kann es sogar irgendwann passieren, das Linux selber um das eigene ÿberleben auf dem Desktop kÀmpfen muss, weil kein Mensch mehr weiss, welche Distribution fÌr ihm die richtige ist und man deshalb dann als logische Konsequenz die Finger ganz von Linux lÀsst. Denn leider hat man in unserer „modernen“ und absolut schnelllebigen Zeit keine Zeit und Lust mehr fÌr Experimente.

Ich will hier nicht anfangen, schwarz zu malen. Ich bin einfach nur ein Realist – auch wenn die RealitÀt manchmal schmerzhaft sein kann.

2 Antworten auf „Schluss mit diesem Kindergarten!“

  1. Ich bin da geteilter Meinung. Zum einen hast Du recht, das es da doch viel Kinderkram gibt – aber auch finanzielle Interessen. Novell wollte z.B. letztens auch einiges an Entwicklungen verschliessen (nicht entgegen der GPL aber defakto sollte alles hinter verschlossenen TÌren entwickelt werden). Nach protesten hat man da die Firmepolitik geÀndert. Zum anderen gibt es sehr viele Kooperationen, sogar mit Sun oder zwischen KDE und GNOME. Es kann nie schaden Leute zur Vernunft zu rufen – aber immerhin ist das hier ja auch ein Fedora-Blog – und ich persönlich argumentiere so lange fÌr Fedora, bis ich was besseres finde! 😉
    Thilo

  2. Na dann hoffe ich mal, das Du nicht so bald was besseres findest. Es wÀre ein schwerer Verlust fÌr den Fedora Blog und die Fedora Community, wenn Du das Boot verlassen wÌrdest 🙂

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