Wichtige Updates für EDS und GOA

Debarshi Rey in seinem Blog verkündet hat, gibt es mit evolution-data-server-3.22.3-1.fc25 und gnome-online-accounts-3.22.3-1.fc25 bzw evolution-data-server-3.20.6-1.fc24 und gnome-online-accounts-3.20.5-1.fc24 Updates für den Evolution-Data-Server (EDS) und die GNOME-Online-Accounts (GOA). Das Update für den EDS behebt einige Probleme, welche dazu führten, dass das tägliche Limit für Aufrufe von Googles CallDAV- und Tasks-API überschritten wird

Da es einige Zeit dauern kann, bis alle Anwender das EDS-Update installiert haben, wird mit den GOA-Update zusätzlich der Google-API-Key ausgetauscht, damit Anwender der bereinigten EDSVersion nicht weiterhin mit dem überschrittenen API-Limit belästigt werden.

Chromium ist (momentan) ein Sicherheitsrisiko!

Die Chromium-Pakete aus den Fedora Repositories sind zur Zeit ein echtes Sicherheitsrisiko, da sie vor über einem Monat zuletzt aktualisiert wurden. In der Zwischenzeit hat Google eine neue Version (55) seines Browsers Chrome (der auf Chromium basiert) veröffentlicht, in der unter anderem auch Sicherheitsprobleme beseitigt wurde.

Da die Chromium-Version 54 aus den Fedora Repositories diese Sicherheitskorrekturen allem Anschein nach nicht enthält, kann man momentan nur davon abraten, Chromium aus den Fedora Repositories zu installieren. Wer jedoch nicht auf Chromium verzichten möchte, kann entweder bei COPR schauen, ob dort jemand eine aktuellere Version anbietet oder gleich zu Chrome wechseln, bis die Chromium Pakete wieder auf einem aktuellen Stand sind.

Sorry, aber wer einen Browser wie Chromium, der eine gewisse Popularität hat, in die Fedora Repositories bringt, von dem darf man dann auch erwarten, das er Upstream-Updates zeitnah in Form von aktualisierten Paketen weiterreicht.

Und es kann auch nicht sein, das man einen Bugzilla-Report aufmachen muss, um dem Paketbetreuer daran zu erinnern, seine Pakete aktuell zu halten. Entweder man kümmert sich als Paketbetreuer gewissenhaft um die Pakete, die man betreut, oder man lässt es bleiben und gibt die Betreuung der Pakete ab.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

End of Life für Fedora 23

Kurz notiert: Das End of Life für Fedora 23 wurde auf den 20.12.2016 terminiert!

Nach diesem Datum werden die Pakete für Fedora 23 keinerlei Updates mehr erhalten und der (weitere) Einsatz von Fedora 23 erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Allen Nutzern von Fedora 23 wird daher geraten,  mindestens auf Fedora 24 zu upgraden, um auch weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt zu werden.

Man wächst mit den Aufgaben

Als ich 2005 mit meinem Blog angefangen habe, war ich glücklich über die Ausstattung meines Anbieters. Es war ein typisches LAMP-Angebot, das sich in den Jahren nur in der Quantität steigerte. Aus 50 GB wurden 250 GB verfügbarer Speicher, Traffic Quota wurde auf Flat Rate hochgesetzt, usw., die Fähigkeiten blieben aber begrenzt, was für mich aber lange kein Grund war, mich nach neuen Möglichkeiten umzusehen.
Jetzt wird es aber langsam doch notwendig und günstigerweise hat mich ein Freund da auf eine sehr interessante Alternative gebracht: einen vServer. „Man wächst mit den Aufgaben“ weiterlesen

Benutzerwechsel unter Xfce aktivieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer Xfce mit einem anderen Displaymanager als gdm nutzt, bei dem ist standardmäßig die Funktion zum Wechseln des Benutzers deaktiviert.

Um diese Funktion im whiskermenu Plugin zu reaktivieren, muss in den Plugin-Einstellungen im Register „Befehle“ als Befehl für „Benutzer wechseln“

dm-tool switch-to-greeter

eingetragen werden.

Wer hingegen die standardmäßig vorhandenen Aktionsknöpfe nutzt, muss ein wenig mehr Hand anlegen, da hier nach einer Komponente des gdm gesucht wird, die man den Aktionsknöpfen vortäuschen muss, damit die Funktion auch hier aktiviert wird.

Dazu muss zuerst die Datei gdmflexiserver erzeugt werden

su -c'nano /usr/local/bin/gdmflexiserver'

Diese wird anschließend mit folgendem Inhalt gefüllt

#!/bin/sh
/usr/bin/dm-tool switch-to-greeter

Zum Schluss muss die Datei noch mittels

su -c'chmod +x /usr/local/bin/gdmflexiserver'

ausführbar gemacht werden. (Quelle)

Fedora 26: xorg-x11-drv-synaptics wird durch xorg-x11-drv-libinput ersetzt

Wie Peter Hutterer in seinem Blog schreibt, wird ab Fedora 26 der Synaptics Touchpad-Treiber (xorg-x11-drv-synaptics) durch den libinput Treiber ersetzt.

Wer weiterhin den Synaptics-Treiber benötigt, kann diesen ab Fedora 26 über den Paket xorg-x11-drv-synaptics-legacy installieren. Dieses Paket bringt dann auch das benötigte xorg.conf.d Snipped mit, damit der Synaptics-Treiber anstelle von libinput benutzt wird.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

[Xfce] Gnome Keyring automatisch entsperren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer den Gnome Keyring zur Speicherung von Passwörtern verwendet und unter Xfce (oder anderen Desktops) das Problem hat, das der Login-Keyring nicht standardmäßig nach dem Login entsperrt wird, der sollte mal mittels

dnf list gnome-keyring-pam

schauen, ob das Paket gnome-keyring-pam installiert ist.

Sofern dies nicht der Fall ist, kann dies ganz einfach mittels

su -c'dnf install gnome-keyring-pam'

nachgeholt werden. Ab dem nächsten Login sollte dann auch wieder der Login-Keyring automatisch entsperr werden.

 Normalerweise solltedas Problem nur Leute betreffen, die von Gnome auf Xfce oder einen anderen GTK-Desktop umgestiegen sind.