IMHO: Fehlende Update-Benachrichtigung durch PackageKit ist Pfusch

Dank der genialen Idee der Gnome Entwickler, mit Gnome 3 auch die Applets abzuschaffen und dem Umstand, das Tray-Icons von laufenden Programmen unter Gnome 3 nicht mehr permanent zu sehen sind, wird der Anwender de-facto nicht mehr über Updates informiert.

PackageKit sendet zwar nach wie vor eine Info über die Notify-Schnittstelle, aber da die Meldung nur wenige Sekunden zu sehen ist, wird sie wohl sehr häufig übersehen und später nur per Zufall entdeckt. Zumal unter Gnome 3 verwirrender weise ein Icon des Gnome-Settings-Daemon in Tray-Bereich erscheint, bei dem wohl kaum jemand eine Benachrichtigung über neue Updates erwarten würde.

Sorry, aber für mich ist das ein Krasser Design-Fehler von Gnome 3 bzw. von PackageKit. Zumal es unter alternativen Desktops wie z.B. Xfce sehr wohl noch Applets gibt. Von daher war die Entscheidung, das Gnome-Applet komplett aus PackageKit zu entfernen in meinen Augen ein krasser Schnellschuss, der schnellstmöglich korrigiert werden sollte.

Wenn ein Desktop einer wichtigen Anwendung wie PackageKit keine Möglichkeit bietet, Anwender vernünftig über Updates zu informieren, dann hat da eindeutig jemand bei der Konzeption gepfuscht.

Eine Antwort auf „IMHO: Fehlende Update-Benachrichtigung durch PackageKit ist Pfusch“

  1. Da bin ich voll bei dir.
    Ich denke mir zwar, dass das mit Erscheinen von Fedora 16 verbessert wird (weil so schwer stell ich mir das nicht vor – Gnome 3 hat ja auch eine Extensions-Schnittstelle), aber wenn das bis dahin nicht ordentlich ausgebessert wurde, mach ich vielleicht meine eigenen Erfahrungen mit extension-Programmierung.

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