Grub2: Menü nach jedem Kernel-Update automatisch neu erzeugen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

So mancher kennt wahrscheinlich das Problem: während

su -c'grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg'

die installierten Kernel in einer sehr übersichtlichen Art und Weise mit Hilfe eines Untermenüs darstellt, schreibt grubby nach jedem Kernel-Update stumpf den Eintrag für den neu installierten Kernel an die erste Stelle im Grub2-Menü.

Wer jedoch die Darstellung mit den Untermenüs bevorzugt, kann sich eines relativ simplen Tricks bedienen, um auch nach Kernel-Updates diese Untermenüs zu behalten, ohne die grub.cfg jedesmal von Hand neu zu erstellen.

Dazu benötigen wir zuerst das Paket yum-plugin-post-transaction-actions, welches über

su -c'yum install yum-plugin-post-transaction-actions'

installiert wird. Anschließend kopieren wir die Sample-Action mittels in das Verzeichnis für die Actions und bearbeiten diese anschließend

su -
cp /usr/share/doc/yum-plugin-post-transaction-actions-1.1.31/sample.action /etc/yum/post-actions/
nano /etc/yum/post-actions/sample.action

Im ersten Schritt entfernen wir nun alle Zeilen, die nicht mit einem Raute-Symbol beginnen und fügen anschließend folgende Zeile ein:

kernel:install:grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg

Diese Zeile bewirkt, das nach jedem Update des Kernels automatisch eine neue grub.cfg erzeugt wird. Auf eine entsprechende Zeile für die Deinstallation eines Kernels können wir verzichten, da Kernel üblicherweise nur während eines Kernel-Updates entfernt werden und ansonsten die grub.conf mehrmals nacheinander erzeugt werden würde, was darüber hinaus den Update-Vorgang unnötig in die Länge ziehen würde.

Für den Fall, das man einen Kernel manuell deinstalliert, empfiehlt es sich, auch die grub.conf manuell neu zu erstellen.