glibc-2.14-2 macht das System instabil

Das Update auf die Version 2.14-2 der glibc-Pakete, welche sich momentan im updates-testing Repository1 befinden, ist mit größter Vorsicht zu genießen, da diverse Anwendungen nach der Installation des Updates extrem instabil werden. So kam auf meinem System vor, das Evolution teilweise ohne mein Zutun und Firefox bei unspektakulären Aufruf von Google oder anderen harmlosen Seiten abgestürzt sind.

Falls das Update bereits auf dem eigenen System installiert ist, sollte man folgende Schritte durchführen, um das System wieder zu stabilisieren:

su -c'yum downgrade glibc glibc-common'

Anschließend veranlassen wir yum, bis auf weiteres, die glibc-Pakete nicht zu aktualisieren:

su -c'echo "exclude=glibc*" >> /etc/yum.conf'

Sobald es ein neueres Update für die glibc-Pakete gibt, kann man diese Zeile wieder entfernen.

  1. standardmäßig nicht aktiv []

5 Antworten auf „glibc-2.14-2 macht das System instabil“

    1. „auf dem Weg“ ist aber nicht „verfügbar“ – oder? Von daher halte ich den Post schon für gerechtfertigt, allein schon um User zu informieren, die keine Bugtracker oder Developer-Mailinglisten abonniert haben.

      Abgesehen davon ist ja das Feedback bei dir angekommen, oder? 😉

  1. Sorry, aber nach einem Update des Systems inklusive Updates-Testing sind mir auf einmal u.a. Evolution und Firefox ständig und ohne erkennbaren Grund abgeschmiert. 🙁

    Und in meinen Augen ist der kleinste gemeinsame Nenner von Evolution und Firefox die glibc, welche ja auch aktualisiert wurde 😎

    Und obendrein ist mein System wieder stabil, nachdem ich alle Updates aus Updates-Testing mittels yum downgrade rückgängig gemacht habe.

  2. @ vinz : Da hast Du mich völlig falsch verstanden, was wahrscheinlich auf Unkenntnis des Fedora Update Systems zurückzuführen ist. Den von mir angebenen Link hast Du offenbar nicht angesehen.

    Der Weg, den ein Update zurücklegt, ist: pending -> updates-testing -> pending -> updates. Das glibc Test Update, um das es bei diesem Blog Eintrag geht, wurde bereits am 4.Juni „stable“ markiert. Basierend auf positivem Feedback von einigen Testern. Bitte nachlesen, was da zuvor für arge Probleme gemeldet worden waren. Derweil blieb das als stable markierte Update noch im updates-testing repo, wurde aber mit dem nächsten Push in das update repo verfrachtet. Ihr habt nicht versucht, das Update aufzuhalten und auf eure Probleme hinzuweisen.

    Ein Warnung vor extremer Instabilität sollte unbedingt im Fedora Updates System und/oder Fedora bugzilla eingetragen werden.

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