Flash-Player für Linux wird de facto eingestellt

Wie Phoronix berichtet, wird Adobe sein Flash-Plugin nach Version 11.2 auf die PPAPI umstellen, die jedoch momentan nur von Google Chrome/Chromium unterstützt wird. Neuere Linux-Versionen des Flash-Plugins werden aus diesem Grund auch nur zusammen mit Google Chrome ausgeliefert und nicht mehr bei Adobe zum Download angeboten werden.

Auch wenn Adobe die Version 11.2 des Plugins weiterhin pflegen wird, wird damit das Flash-Plugin für Linux de facto eingestellt, da die Nutzer gezwungen werden, Google Chrome zu nutzen, falls eine Seite eine Flash-Version neuer als 11.2 benötigen sollte.

3 Antworten auf „Flash-Player für Linux wird de facto eingestellt“

  1. Ich würde mich ja freuen, Flash endlich los zu sein, aber leider nutze ich ja Chrome 🙁

    Wobei die anderen Browser ja nicht daran gehindert werden, ppapi zu implementieren…

  2. Könnte es dann sein, dass Firefox bei so manchen Linux Usern oder sogar in den Repos fehlen wird mit der Zeit? Oder wird Mozilla auf HTML5 setzen?

    Aber wenn ich bedenke, wie lange die gebraucht haben eine anständige x64 zu konstruieren, ist es besser ohne Adobe zu leben 🙂

    Ps. Informative Seite hier – Danke an die Schreiberlinge!

    1. Also auf lange Sicht wird Flash sicher ein totes Pferd sein und das Chromium den Firefox aus den Linux-Distributionen verdrängt, glaube ich momentan nicht. Dafür muss da im Moment noch zu viel gepatcht werden, um Chromium mit den Richtlinien des Distributionen in Einklang zu bringen.

      Ich denke eher, das entweder Mozilla seine Einstellung zur PPAPI überdenkt oder Webseitenbetreiber noch schneller von Flash auf HTML5 umsteigen werden.

Kommentare sind geschlossen.