Fedora 16 ist „End of life“

Seit dem 12.02. ist Fedora 16 „End of life“, was bedeutet, das es seit dem Tag keine Updates mehr für diese Fedora Version gibt. Wer noch immer mit Fedora 16 unterwegs ist, sollte sich dringend Gedanken über ein Upgrade auf eine neuere Fedora Version oder den Wechsel zu Red Hat Enterprise Linux oder einem seiner Klone machen.

12 Antworten auf „Fedora 16 ist „End of life““

  1. Hallo Heiko,

    ich arbeite seit nun mehr als 2 Jahre mit Fedora 14!
    Auch wenn es EOF ist bleibe ich dort, weil das GNOME 2.3xx super ist und ich alle neuen Fedora 15 bis …. mit GNOME 3.xxx der massen S C H E I S S E finde.

    mit GNOME 3.xxx kann man niemanden für Linux gewinnen! die bleiben dann lieber bei MicroSoft !

    deshalb denke ich das das Fedora-Project mit GNOME 3.xx an den Bedürfnissen der Benutzer vorbei entwickelt wird.

    echt schade 🙁

    MfG

    1. 1) Du bist verdammt mutig. Ich wette, das Fedora 14 inzwischen so löchrig wie Schweizer Käse ist.
      2) Hast Du Dir mal Xfce, LXDE oder Mate anschaut? Die sind für überzeugte Gnome 2 Benutzer recht interessant. Bin ja selber von Gnome 3 zu Xfce „geflüchtet“ 😉

    2. MATE ist doch Gnome 2 mit veränderten Namen…wieso also nicht zu einem aktuellen Fedora + MATE wechseln? Wenn dir die neuen Fedora-Versionen nicht gefallen ist es immernoch schlaucher zu einer alternativen Distribution zu wechseln, als bei F14 zu bleiben….Debian Wheezy und Unstable laufen z.B. super mit MATE, Unstable sollte auch bleeding edge genug für manch Fedora-User sein. 😉

      1. Ich war gestern Abend auf der MATE Webseite. Das Projekt, sorry das ich es so schreibe, ist tot. Kaum Aktivität, weder im Kommentarbereich, noch auf GIT. Ein Projekt lebt von der Pflege, Wartung und Zuspruch der Community. Das sehe ich dort nicht (mehr).

          1. Kenne das Problem. Vor Jahren, 2005 oder so, gab es etwas ähnliches.

            Nannte sich „GoneMe“. Wurde von den Gnome Entwicklern vollkommen verrissen. War zwar von der Community Willkommen, aber keiner wollte helfen.

            Nach 18 Monaten der Demoralisierung und zum Teil verbaler als auch persönlicher Angriffe, wieder eingestellt.

            Ich kann dem MATE Team nur viel Glück wünschen.

    1. Mit dem Unterschied, das man bei Fedora 17 und 18 noch die Chance hat, das die Löcher geflickt werden, sobald sie gemeldet sind. Bei Fedora <= 16 müsste man das selber machen und das dürfte in Arbeit ausarten.

      1. Ich denke, dass bei einem Open Source Betriebssytem die Löchrigkeit, wenn man’s nicht gerade als Server betreibt, eher zweitrangig ist – im Gegensatz zu kommerzieller Software, wo eben jedes zweite Prgramm irgendwo heimtelefoniert oder ausspioniert. Klar, man möchte trotzdem Sicherheitslücken lieber gestopft haben aber im Prinzip lästs sichs auch nach EOL mit ner halbwegs vernünftigen Firewall wie sie auf jeden Internetrouter drauf ist ganz gut weiterarbeiten. Ich hatte noch bis zum erscheinen von Fedora 16 noch Version 8 drauf .. ohne das ich da wegen der Sicherheit schlaflose Nächte bekommen hätte. Der Hauptgrund warum man dann eben doch irgendwann updatet ist, daas irgendwann halt einfach die Systembibliotheken zu alt werden dass man auch per Hand nichts mehr nachinstallieren kann.

        1. Ach ja, und was ist mit Patches für Sicherheitslücken im Kernel? Viel Spaß beim Backporten der Patches und Kernel-bauen 😎

          1. Mein Punkt ist: da wird eben nichts mehr gepatcht. Solange es sich um ein reines Desktop System handelt ist das zwar nicht ideal, aber vertretbar. Wie gesagt, das ist auch keine Dauerlösung, aber es kann eben Gründe geben warum man es zunächst so lassen möchte wie’s ist: uralte Hardware eine perfekt angepasste Arbeitsumgebung usw. Im Gegensatz zu einer Rolling-Release Distribution wird man eben nicht gezwungen sofort immer alles auf den neusten Stand zu bringen. Da kann man dann auch mal das Update auf die aktuelle Version rauszögern, wenn’s sein muss auch sehr lange, je nachdem was man mit dem System macht.

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