Gnome 3: Wallpaper periodisch wechseln

Da anscheinend unter Gnome 3.x die Backgrounds.xml nicht mehr funktioniert, muss man sich mit folgendem Workaround behelfen:

In gedit wird ein neues Dokument mit folgendem Inhalt erstellt:

#!/usr/bin/perl -w
use strict;
use warnings;

my $searchPath = '~/Bilder/';   # Set to the directory you want to have searched for photos
my $switchTime = 300;               # Edit to the number of seconds between photo switches

my @photos = `find $searchPath -type f | grep [jJ][pP][eE]*[gG]`;
chomp(@photos);
my $photo;

while(1)
{
$photo = $photos[rand($#photos)];
`gsettings set org.gnome.desktop.background picture-uri "file:///$photo"`;
sleep($switchTime);
}

Diese Datei speichern wir nun unter einem beliebigen Namen und machen sie anschließend ausführbar. Im letzten Schritt starten wir über ALT+F2

gnome-session-properties

und legen dort einen neuen Eintrag mit dem vollständigen Pfad zu unserem Script sowie einem abschließenden “ &“ (ohne Anführungszeichen) an.

Ab dem nächsten Start ändert sich der Gnome-Hintergrund in dem von uns festgelegten Intervall. (via)

Desktopsuche „Tracker“ deaktivieren

Seit Gnome 3.2 ist die Desktopsuche „Tracker“ sehr stark mit dem Gnome-Desktop verzahnt. Das führt jedoch auch dazu, das man Tracker teilweise aufgrund der Abhängigkeiten nicht entfernen kann, selbst wenn man den Gnome-Desktop nicht nutzt. Beispielsweise, wenn man Shotwell unter Xfce nutzen will.

Nichts desto trotz lässt sich Tracker durch folgende Kommandos zumindest deaktivieren

cp /etc/xdg/autostart/tracker* ~/.config/autostart/
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-miner-flickr.desktop
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-miner-fs.desktop
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-store.desktop

Nachdem man die oben genannten Kommandos ausgeführt hat, wird Tracker ab dem nächsten Login/Neustart nicht mehr gestartet.

Um ein versehentliches Starten von Tracker zu verhindern, empfiehlt es sich, das Paket tracker-ui-tools mittels

su -c'yum erase tracker-ui-tools'

zu deinstallieren.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Das IM-Logo der Gnome-Shell

In der Gnome-Shell befindet sich ein Icon mit dem Benutzernamen, mit dessen Hilfe man u.a. auf die Systemeinstellungen zugreifen oder den Rechner neu-starten kann. Direkt unterhalb das Namens befinden sich jedoch noch die Menü-Punkte „Verfügbar“ und „Beschäftigt“, die subjektiv jedoch keine Funktion zu haben scheinen.

Mit diesen beiden Menü-Punkten kann man den Online-Status von Empathy schnell und einfach ändern. Das ganze funktioniert jedoch nur, wenn wenn man entweder Empathy in den Autostart der Gnome-Shell hinzufügt oder die Gnome-Shell jedes mal neu-startet, sobald man Empathy gestartet hat.

Um Empathy zum Autostart der Gnome-Shell hinzu zu fügen, starten wir zuerst das entsprechende Konfigurations-Werkzeug indem wir die F2-Taste betätigen und anschließend

gnome-session-properties

eingeben. Nun legen wir über „Hinzufügen“ einen neuen Autostart-Eintrag für Empathy an. Als Name geben wir beispielsweise „Empathy“ ein, als Befehl geben wir

empathy -h

ein. Der Parameter „-h“ veranlasst Empathy, weder die Kontaktliste noch irgendwelche Dialog-Boxen beim Start anzuzeigen.

Anschließend funktionieren auch die beiden Status-Einträge wie gewünscht.

Pimp my Gnome-Shell

Wem das neue Standard-Theme von Gnome3 auf Dauer langweilig wird, der kann sich entweder bei Deviant Art oder Gnome-Look nach neuen Themes umschauen. Die Themes können dann entweder mit dem Gnome-Tweak-Tool installiert oder manuell nach ~/.themes entpackt werden. Letzteres hat den Vorteil, das man den Verzeichnisnamen und somit den Eintrag in der Liste der Themes des Gnome-Tweak-Tool beeinflussen kann.

Um ein Theme über das Gnome-Tweak-Tool installieren zu können, benötigen wir jedoch noch die User-Theme Erweiterung der Gnome-Shell, die wir mittels

su -c'yum install gnome-shell-extensions-user-theme'

installieren. Anschließend die Gnome-Shell neu starten und schon kann man der Gnome-Shell über das Gnome-Tweak-Tool ein neues  Theme verpassen. Bequemer geht es jedoch über die Theme-Selector Erweiterung, welche jedoch noch nicht in den Fedora-Repositories enthalten ist und deshalb mittels

su -c'yum install http://timlau.fedorapeople.org/files/gnome-shell/\
extensions/gnome-shell-extensions-theme-selector-0.9-3.fc15.noarch.rpm

installiert werden muss. Nach einem anschließenden Neustart der Gnome-Shell befindet sich in der Aktivitäten-Übersicht ein zusätzliches Register „Themes“ in dem man die installierten Themes bequem auswählen kann. Wenn man jedoch weitere Themes installiert, muss man anschließend die Shell neu starten, damit die Übersicht der Themes aktualisiert wird.

Gnome 3: ENTF-Taste wieder belegen

Wie Heiko schon beschrieben hat funktioniert in Nautilus die ENTF-Taste nicht mehr. Man muss den Umweg über STRG + ENTF oder über das Kontextmenu. nehmen. Das nervt! Ein workaround, oder vielleicht doch irgendwie von den Entwicklern gewollt, gibt es übrigens. Man schnappt sich zuallererst einmal den dconf-editor aus dem repository.

yum install dconf-editor

Im Terminal aufrufen:

dconf-editor

Und dann zu org -> gnome -> desktop -> interface und bei ‚can-change-accels‘ einen Haken setzen. Das gibt die Möglichkeit von Shortcuts frei.

Nun Nautilus öffnen und eine Datei markieren. Das „Bearbeiten“ Menü öffnen und mit der Maus über „Move to trash“ (In den Müll verschieben) bewegen. Dann zwei mal (einmal für das löschen des aktuellen Shortcuts, und der zweite für den neuen) die ENTF-Taste drücken und sich freuen, dass man seinen alten workflow wieder hat.

Achtung: Natürlich sollte im dconf-editor der Haken nach der Aktion wieder entfernt werden!

Vielen Dank auch an unseren Leser Andreas Haerter, der uns auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht hat.

Fix: Gnome Shell Extensions laden nach einem Update nicht mehr

Durch ein kürzlich erfolgtes Update der Gnome Shell unter Fedora 15 laden Extensions, die nicht über die Paketverwaltung installiert wurden, nicht mehr automatisch. Dies lässt sich momentan nur händisch und für jede Extension einzeln beheben.

1. metadata.js öffnen

vim .local/share/gnome-shell/exensions/extension-name/metadata.json

2. Versionsnummer anpassen

'shell-version': [ '3.0.2' ]

Die momentan aktuelle Version ist 3.0.2, über

gnome-shell -version

lässt sich die jeweils Installierte herausfinden.

3. Speichern, über ALT + F2 ein Eingabefeld laden und durch die Eingabe von ‚r‘ und Bestätigung mit Enter die Gnome Shell neu laden lassen. Fertig!