Fedora erlaubt ab heute MP3-Decoder

Ein kurzer Tweet von Tom „Spot“ Callaway dürfte für viele Fedora-Nutzer eine gute Nachricht sein

Zu deutsch:

Seit heute sind MP3-Decoder in Fedora erlaubt.

Womit in naher Zukunft wohl für viele Nutzer einer der Hauptgründe, externe Repositories wie rpmFusion zu nutzen, entfallen dürfte, sobald Fedora MP3 Decoder in seine Repositories aufgenommen hat.

Fedora 25: Wayland wird Standard-Displayserver für Workstation

Das FESCO (Fedora Steering Comitee) hat am Donnerstag beschlossen, das für die Workstation-Variante von Fedora 25 Wayland der standardmäßig verwendete Displayserver sein soll. Es soll aber auch weiterhin die Möglichkeit geben, X als Displayserver zu verwenden. Den übrigen Desktop-Spins von Fedora bleibt es freigestellt, welchen Displayserver sie standardmäßig nutzen.

FESCO behält sich jedoch auch die Option vor, diese Entscheidung rückgängig zu machen, falls im weiteren Verlauf der Entwicklung von Fedora 25 Fehler in Wayland auftauchen sollten, die einen Einsatz als standardmäßigen Displayserver nicht (mehr) rechtfertigen.

Update 2017-08-21 10:07: Der Link zum FESCO-Ticket im Artikel wurde korrigiert.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Fahrplan zu Kernel 4.7

Auf der Fedora Entwickler-Liste wurde am Montag der Fahrplan für Fedora zum Kernel 4.7 bekannt gegeben.

Demnach wird es zuerst noch ein Update auf Kernel 4.6.7 geben, welches auch gleichzeitig das letzte Update des Kernel 4.6 für Fedora 23/24 sein wird. Anfang nächster Woche wir dann das Update auf Kernel 4.7.1 oder 4.7.2 in updates-testing landen und dort getestet werden können.

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Update für Gnome Maps ist unterwegs

Kurz notiert: Für Gnome Maps wird es in Kürze ein Update geben, welches das Problem mit den nicht mehr verfügbaren Tiles behebt.

Das Update befindet sich zur Zeit in der Warteschlange den Push ins updates-testing Repository. Da das Update jedoch eine sehr hohe Priorität hat und deshalb lediglich 1 positives Karma benötigt, sollte es dort nicht lange verweilen und sehr schnell seinen Weg ins reguläre Updates Repository finden.

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Entwicklung von Fedora 25 kommt in die heiße Phase

Gemäß dem Zeitplan für Fedora 25 wurde heute im Fedora GIT der Entwicklungszweig für Fedora 25 vom Hauptzweig („master“) abgespalten, womit die Entwicklung von Fedora 25 in die heiße Phase einbiegt.

Falls sich jemand wundern sollte, das so bald nach dem Release von Fedora 24 schon das Branching von Fedora 25 erfolgt: Da bei Fedora 24 der Release-Termin unüblicherweise einige Monate hinter dem von Gnome lag, wurde für Fedora 25 ein verkürzter Release-Zyklus beschlossen, indem man z.B. auf ein komplettes Rebuild der Pakete für Fedora 25 verzichtet. Features und neue Funktionen, die ein solches Mass-Rebuild erfordern würden, wurden in Folge dessen auf Fedora 26 verschoben.

Sofern es zu keinen größeren Problemen während der Entwicklung von Fedora 25 kommt, soll Fedora 25 Anfang November freigeben werden.

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Chromium ist jetzt in den offiziellen Fedora Repositories verfügbar

Kurz notiert: Seit gestern sind Chromium-Pakete im updates-testing Repository von Fedora 24 verfügbar. Ob es auch Pakete für Fedora 23 geben wird, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Wer nicht warten möchte, bis Chromium im regularen updates Repository landet, kann es einfach mittels

su -c'dnf install chromium --enablerepo=updates-testing'

installieren.

Es kann jedoch vorkommen, das Chromium einzelne Seiten nicht anzeigen kann, wenn parallel Google Chrome installiert und Chromium so konfiguriert ist, das es das Flash-Plugin von Google Chrome verwendet.

Update: Ich sehe gerade, das Chromium noch nicht im updates-testing Repository gelandet ist, sondern nur in der Warteschleife für den nächsten Push von Updates in die Repositories hängt. Es sollte aber trotzdem nicht mehr all zu lange dauern, bis Chromium in updates-testing gelandet ist.

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GNOME Maps ist zur Zeit unbrauchbar

Seit einigen Tagen, genauer gesagt seit dem 11.07.2016 ist GNOME Maps („Karten“) mehr oder weniger unbrauchbar, da es keine Karten mehr anzeigt.

Schuld daran ist eine Änderung der Lizenzbedingungen bei MapQuest, deren Dienste man bislang nutzte. Statt bislang unbegrenzter Kartenauschnitte („Tiles“) sind ab sofort nur noch 15.000 Abrufe pro Monat kostenlos. Erschwerend kommt für die Entwickler von GNOME Maps hinzu, das MapQuest in der kostenlosen Version keinerlei Statistiken bereitgestellt hat, so dass man gar nicht sagen kann, wie viele Abrufe von Tiles man pro Monat „verursacht“. Momentan steht mit mehreren Anbietern von Kartendaten in Kontakt, um möglichst schnell eine gangbare Lösung für das Problem zu haben.