Archiv für den Autor: Frank

Extension: GNOME-Shell Extension List

Ihr kennt das? Erweiterungen in der GNOME-Shell. Kein direkter Zugriff. Alle De-/Installationen von Erweiterungen über die lokale Verwaltungsseite. Nervig!

Dies gehört nun dank der GNOME-Shell Extension List der Vergangenheit an. Wie der Name schon vermuten lässt, zeigt diese Erweiterungen in einem eigenen Reiter (siehe Bild) eine Liste der aktuell installierten GNOME-Shell Erweiterungen an. Viel Spaß!

© Amanda

PDF-Shuffler – PDFs zusammenfügen

Für die Arbeit an PDFs gibt es eine Vielzahl von Programmen. Ein Programm, mit welchen man PDF-Dateien ordnen, zusammenfügen oder auch einzelne Seiten herauslösen und drehen kann, ist PDF-Shuffler.

Die Nutzung ist äußerst simpel und selbsterklärend gehalten. Via Drag&Drop kann man PDF-Dateien z.B. in das Hauptfenster ziehen. Um Seiten neu anzuordnen, zieht man diese einfach an die gewünschte Stelle (s. Screenshot). Hat man alle gewünschten Änderungen getätigt, exportiert man das Dokument einfach unter einem neuen Namen und fertig ist das neue Dokument.

Das Programm lässt sich aus den offiziellen Paketquellen von Fedora, in der aktuellen Version 0.60, installieren.

Linux-Kernel 3.2 offiziell veröffentlicht

Offiziell ist nun der Linux-Kernel in Version 3.2. veröffentlicht wurden. Damit ist seiner Aussage nach auch das Merge-Fenster für Kernel 3.3 offen.

Die Veröffentlichung wurde durch Linus Torvald zurückgehalten, um auf die aus dem Urlaub kommenden Entwickler zu warten, damit diese noch etwas Zeit haben, einige Regressionen auszubessern. Es gibt gegenüber dem siebten Release-Kandidaten kleine Änderungen, die laut Torvalds zwar lästig sind, er aber ein gutes Gefühl damit habe. Die Entwickler haben vor allem die Infrastruktur der Dateisysteme optimiert.

Die offizielle Ankündigung und das komplette Changelog findet man auf lkml.org und den Quellcode wie immer unter kernel.org.

Fedora 17 hat seinen Namen erhalten

Ungewöhnlich, seltsam, merkwürdig – werden einige sagen – aber ich finde es eigentlich nur amüsant. Der bei der letzten Wahl mit 1662 Stimmen auf Platz 2 rangierte Versionsname “Beefy Miracle” hat es nun bei der folgenden Wahl für Fedora 17 mit 1182 Stimmen auf den ersten Platz geschafft. Wir gratulieren dem “fleischigen Wunder” zu seiner nun endlich erreichten Berühmtheit!

Links:

Ultrakurztipp: Autostartprogramme festlegen

Normal hatte man alles fein in den Systemeinstellungen. Mit GNOME3 hat sich da so einiges geändert. Oft wurde ich in den letzten Tagen gefragt wo man denn nun über eine GUI seine Autostarteinstellungen festlegen könnte. Einfacher als man denkt – wenn man weiß wie!

ALT + F2 drücken und

gnome-session-properties

eingeben. Enter. Simsalabim!

Gnome 3: ENTF-Taste wieder belegen

Wie Heiko schon beschrieben hat funktioniert in Nautilus die ENTF-Taste nicht mehr. Man muss den Umweg über STRG + ENTF oder über das Kontextmenu. nehmen. Das nervt! Ein workaround, oder vielleicht doch irgendwie von den Entwicklern gewollt, gibt es übrigens. Man schnappt sich zuallererst einmal den dconf-editor aus dem repository.

yum install dconf-editor

Im Terminal aufrufen:

dconf-editor

Und dann zu org -> gnome -> desktop -> interface und bei ‘can-change-accels’ einen Haken setzen. Das gibt die Möglichkeit von Shortcuts frei.

Nun Nautilus öffnen und eine Datei markieren. Das “Bearbeiten” Menü öffnen und mit der Maus über “Move to trash” (In den Müll verschieben) bewegen. Dann zwei mal (einmal für das löschen des aktuellen Shortcuts, und der zweite für den neuen) die ENTF-Taste drücken und sich freuen, dass man seinen alten workflow wieder hat.

Achtung: Natürlich sollte im dconf-editor der Haken nach der Aktion wieder entfernt werden!

Vielen Dank auch an unseren Leser Andreas Haerter, der uns auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht hat.

Media-Support unter Fedora 15

Will man in Fedora 15 Medienformate wie MP3, AVI abspielen muss man kleine Vorbereitungen treffen.

Terminal öffnen und folgende Paketquellen eintippen, wenn nicht schon geschehen (root-passwort eingeben wenn danach gefragt wird)

su
rpm -Uvh http://download1.rpmfusion.org/
free/fedora/rpmfusion-free-release-stable.noarch.rpm
rpm -Uvh http://download1.rpmfusion.org/
nonfree/fedora/rpmfusion-nonfree-release-stable.noarch.rpm
yum update

Terminal schließen und eine Datei mit Totem zum abspielen öffnen. Das Fenster mit der Suche nach dem passenden Codec bestätigen. Die Installation muss für jedes Format nur einmal durchgeführt werden.

Möchte man manuell nach diesen Codecs suchen hier die Pakete, welche man aktivieren sollte:

  • gstreamer-plugins-ugly
  • gstreamer-plugins-bad
  • gstreamer-ffmpeg