Aufruf an die deutsche Fedora Community

Wenn man auch Ìber die technische QualitÀt von Ubuntu vortrefflich streiten kann, so muss man doch eingestehen, das Ubuntu im Bereich der Community doch einiges besser gemacht hat, als Red Hat bzw. das Fedora Projekt. Indem man die Community aktiv unterstÌtzt und ihr uneingeschrÀnkt Zugang zu Werbematerial gewÀhrt.Im Gegensatz dazu stellt Red Hat Info Material nur professionellen Werbern unter bestimmten Bedingungen zur VerfÌgung, wie Thilo Pfennig auf der Fedora-de Liste festgestellt hat.

Ein spezielles Manko der deutschen Fedora Community ist jedoch, das es keine zentrale Anlaufstelle fÌr Hilfesuchende gibt, wie es z.B. die deutsche Ubuntu Community mit ubuntuusers.de betreibt. Momentan muss jemand, der Hilfe zu Fedora sucht, sich die entsprechenden Seiten Ìber Google heraussuchen, was angesichts der groÿen Menge an Sites, die sich mit Fedora beschÀftigen, nicht grade leicht sein kann.

Es darf aber auch nicht mit „Wir bauen uns ein deutsches Fedora Community Portal“ getan sein. Diese Portal mÌsste natÌrlich auch aktiv gepflegt und betreut sein. Wie diese Portal aussehen soll, muss die Community unter sich ausmachen. Ein solches Portal aufzubauen wird sich jedoch wohl kaum vermeiden lassen, wenn man Fedoras attraktivitÀt einen gewissen Mehrwert zukommen lassen möchte.

6 Antworten auf „Aufruf an die deutsche Fedora Community“

  1. Am ehesten ist dies derzeit http://www.fedorawiki.de/. Gute AnsÀtze. Ich erwarte da aber auch mal irgendeine Stellungnahme voN Red Hat Deutschland. ist ja nicht so, als ob die hier nicht existieren wÌrden. Aber wahrnehmen tue ich die nicht!? Thilo

  2. Auch ich habe teilweise den Eindruck, dass Redhat selbst die Community ein wenig stiefmÌtterlich behandelt und man dort durch eine bessere öffentliche Koordination ein wenig mehr erreichen kann und die Ubuntu-Leute durchaus ein wenig aktiver unterstÌtzt versuchen neue Leute zu werben.

    Die Sache mit dem Portal kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Sowohl im englischsprachigen (www.fedoraforum.org) als auch im deutschsprachigen Raum (www.fedoraforum.de) gibt es durchaus gute Anlauf stellen bei denen insbesondere Einsteiger versuchen können Rat zu suchen und sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Zugegeben ich gehöre sicherlich nicht in die Kategorie des „Vor-5-Minuten-Umsteigers“ und bringe insbesondere durch den Beruf einiges an Kenntnissen mit. Klemmt dann jedoch doch einmal etwas oder ich wollte mich beraten lassen und etwas empfohlen bekommen, so habe ich mich bisher nur sehr selten Google bedienen mÌssen, sondern habe andere Fedora-Nutzer gefunden, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Schade ist in dem Zusammenhang höchstens, dass die Ubuntu-Nutzer scheinbar bereitwilliger Informationsmaterial zusammentragen, wÀhrend es in der Fedora-Szene eher an einigen wenigen hÀngen bleibt. Woran dies allerdings im Detail liegt, kann ich nicht sagen.

  3. Hi,
    so ganz kann ich das Zusammensuchen der Fedora-relevanten Informationen nicht nachvollziehen. Das Fedorawiki hattest Du ja schon
    genannt (dessen Struktur Ìbrigens gerade in ÿberarbeitung ist). Eigentlich ist es (zumindest ursprÌnglich) „nur“ eine ErgÀnzung zum
    deutschen Fedoraforum (www.fedoraforum.de). Dort haben wir auch einen IRC-Channel im EuIRC (#fedoraforum.de).

    Seiten die mir noch bekannt sind:

    – Ein scheinbar nicht mehr gepflegtes Portal unter http://www.fedoralinux.de/
    – Ein weiterer deutschsprachiger Blog unter http://www.fedorablog.de/
    – Ein weiterer deutschsprachiger IRC-Channel im EuIRC (#fedora)

    Im Forum selbst haben wir uns des öfteren schonmal gefragt, warum es (vor allem im Vergleich zu Ubuntu) relativ wenige User (gemessen
    an der geschÀtzten Userbasis von Fedora Core) sind. Die „Zersplitterung“ kann es dabei nur bedingt erklÀren (Ubuntu hat ja auch
    mindestens drei deutsche Foren). Auf fedoraproject.org sind wir auch unter „CommunityWebsites“ verlinkt.

    Ein gemeinsames, deutschsprachiges Portal aufzustellen, wÀre aber eine ÿberlegung wert und man sollte sich deswegen bei Interesse
    vielleicht mal zusammensetzen.

    deadbabylon
    (Moderator http://www.fedoraforum.de, SysOp http://www.fedorawiki.de)

  4. So eine offizielle Stellungnahme bzw. zumindest entsprechende Links auf der offiziellen Projektseite wÀre zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Bzgl. fedorawiki.de könnte ich mir vorstellen, dass man sich da bei RH etwas zurÌck hÀlt, da es nicht auf deren Initiative hin entstanden ist und man die dort vorliegenden Informationen sicherlich lieber innerhalb von fedoraproject.org sehen wÌrde (Vermutung).

  5. Derzeit ist die Community um Fedora bei weitem nicht so groÿ wie bei Ubuntu. Ubuntu hat durch sein urplötzliches Auftauchen und das Geld von Mark Shuttleworth einen regelrechten Hype erfahren. Viele sind auf diesen Zug aufgesprungen, weil es besonders viel Komfort verspricht. Es wird „vermarktet“. Dieses Versprechen löst es auch zu einem guten Teil ein, wÀhrend Fedora daran krankt, lediglich die Spielwiese fÌr zukÌnftige RHELs zu sein. Die Community in Deutschland bekommt, sofern mir bekannt ist, nur wenig UnterstÌtzung seitens Red Hat. Das wirkt sich natÌrlich auch in der QualitÀt und dem Umfang von Portalen und Hilfe aus, ebenso wie auf die Mitgliederzahlen der Foren (das VerhÀltnis betrÀgt knapp 5:1).

    Die Möglichkeiten sind fÌr Fedora aber da – Wiki und Forum haben dennoch ein gute QualitÀt und die Community wird stetig gröÿer. Red Hat wird sich dessen noch bewusst werden und meiner Meinung auch Hilfestellung dabei leisten ein zentrales Portal zu schaffen und die Community hier zu stÀrken.

  6. Ich möchte bei weitem keinen Keil zwischen RedHat und die (deutsche) Community treiben, aber vielleicht sollte die deutsche Community aufhören, auf RedHat zu hoffen und ihr Schicksal selber in die Hand nehmen.
    Das deutsche Forum sowie das Wiki sind ja sehr gute Beispiele dafÌr, das die Community sich auch ohne RedHat helfen kann. Ich wÌrde eher sagen, das die deutsche Community „klein aber oho“ ist. Sie muss es RedHat nur beweisen 😉

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