Offizieller Fedora-Fanshop

Ruth Suehle hat heute auf der Ankündigungsliste des Fedora-Projektes verkündet, das es im Red Hat Cool Stuff Store ab sofort auch einen Bereich für Artikel mit dem Fedora-Banner gibt.

Laut Ruth war die Integration in den Red Hat Shop die schnellste und einfachste Lösung, um ein eigenes Inventar zu verwalten. Momentan ist die Anzahl der Artikel noch recht übersichtlich, aber falls genug Leute sich mit Fan-Artikeln eindecken, werden laut Ruth sicher auch noch weitere Artikel folgen.

Die aktuelle Auswahl ist somit quasi eine Art Test-Ballon, um zu sehen, ob es überhaupt genug Abnehmer für Artikel mit dem Fedora-Logo gibt.

Fedora reagiert auf kritische 0day-Lücke im Flash-Plugin

Im Flash-Plugin von Adobe existiert zur Zeit eine kritische 0day-Lücke, die auch das jüngste Update des Flash-Plugins nicht geschlossen wurde.

Das Fedora Projekt reagiert darauf, indem es in Kürze ein Update für Fedoras Firefox-Paket auf Version 35.0-6 geben wird. Die einzige Änderung in dieser Version ist, dass das Flash-Plugin ab sofort standardmäßig deaktiviert ist.

Fedora 21: PackageKit macht Probleme

In PackageKit und einigen abhängigen Komponenten wurden einige Bugs gefunden, die einerseits ein Update erfordern, andererseits aber auch genau das verhindern können.

Falls es in der letzten Zeit bei den so genannten Offline-Updates zu Probleme kam, sollte man PackageKit und Co mit folgendem Befehl aktualisieren:

su -c 'yum update --advisory=FEDORA-2015-0921'

Beim folgenden Update sollten u.a. PackageKit und libhif aktualisiert werden.

Sollte das Offline-Update nach dem Update noch immer nicht fehlerfrei funktionieren, hilft meistens

pkcon repair

sowie ein anschließender Reboot des Systems.

Quelle: Fedora Magazine

Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen (ohne cron)

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer nicht möchte, das mandb bei jedem Start des Systems ausgeführt wird, aber auch keinen Cron-Job dafür anlegen möchte, der kopiert einfach die Datei /usr/lib/systemd/system/mandb.timer mittels

su -c'cp /usr/lib/systemd/system/mandb.timer /etc/systemd/system/mandb.timer'

nach /etc/systemd/system/mandb.timer, um zu verhindern, das die Änderungen beim nächsten Update wieder überschrieben werden.

Anschließend wird einfach die Zeile

OnBootSec=15min

in den Abschnitt [Timer] der Datei /etc/systemd/system/mandb.timer eingefügt, um dafür zu sorgen, das mandb erst 15 Minuten nach dem Ende des Bootvorgangs ausgeführt wird.

Wer zusätzlich darauf verzichten kann, das dieser Timer täglich ausgeführt wird, kann zusätzlich noch die Zeile

OnCalendar=daily

in

OnCalendar=weekly

ändern und damit eine wöchentliche Ausführung von mandb erzwingen.

Danke an @donkrawallo für den Hinweis.

Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Fedora 21 wird bei jedem Systemstart der Service mandb gestartet, welcher die Handbuchseiten neu cached und indiziert, was den Bootvorgang entsprechend verlängert.

Wer keine Notwendigkeit darin sieht, das mandb bei jedem Systemstart ausgeführt wird, kann den Aufruf von mandb einfach wie folgt in einen Cronjob auslagern.

Zuerst wird der mandb Service mittels

su -c'systemctl disable mandb'

deaktiviert.

Anschließend wird unter /etc/cron.daily ein Cronjob für mandb angelegt

su -
nano /etc/cron.daily/mandb
chmod a+x /etc/cron.daily/mandb

Das Cronjob-Script sieht dabei wie folgt aus:

#!/bin/sh

/usr/bin/mandb —quiet
EXITVALUE=$?
if [ $EXITVALUE != 0 ]; then
  /usr/bin/logger -t mandb “ALERT exited abnormally with [$EXITVALUE]”
fi
exit 0

Ab dem nächsten (Neu)Start sollte das System spürbar schneller booten.

Danke an Jon Kent, welcher diesen Tip ursprünglich in seinem Blog gepostet hat.

Umstieg auf networkd und timesyncd

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Version 210 (networkd) bzw. 213 (timesyncd) beherrscht systemd die Konfiguration von Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit mittels ntp. Da diese beiden Dienste jedoch anscheinend nicht automatisch aktiviert werden, muss man ein wenig von Hand nachhelfen:

Zuerst sollte man jedoch mittels

rpm -qa systemd\*

sicherstellen, das man systemd in der entsprechenden Version oder neuer verwendet.

Sofern man seine Netzwerkinterfaces per DHCP konfiguriert haben möchte, muss man als Vorbereitung zuerst eine ensprechende network-Unit unter /etc/systemd/network anlegen. Die Unit sollte als Dateinamen den Namen des Interfaces sowie .network als Dateiendung verwenden und folgenden Inhalt haben:

[Match]
Name=$Interface

[Network]
DHCP=yes

Der Platzhalter $Interface ist dabei durch den Namen des jeweiligen Interfaces zu ersetzen.

Anschließend kann man die alten Services (main und ntpd) deaktivieren und durch die systemd Pendants ersetzen:

su -c'systemctl disable main'
su -c'systemctl disable ntpd'
su -c'systemctl enable systemd-networkd'
su -c'systemctl enable systemd-timesyncd'

Wer bereits während des Bootens ein aktives Netzwerkinterface (z.B. für NFS oder Samba) benötigt, kann zusätzlich noch systemd-networkd-wait-online aktivieren:

su -c'systemctl enable systemd-networkd-wait-online'

Ab dem nächsten (Neu)Start des Systems übernimmt systemd die Konfiguration der Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit.

Basierend auf einem Betrag von Stefan Betz