Titelleiste bei GTK3 Anwendungen verkleinern

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wem die Titelleisten bei GTK3 Anwendungen zu fett sind, der kann ihnen relativ einfach eine kleine Diät verordnen.

Dazu muss lediglich der folgende Code in die Datei ~/.config/gtk-3.0/gtk.css (muss ggf. vorher angelegt werden) eingefügt werden:

.header-bar.default-decoration {
 padding-top: 3px;
 padding-bottom: 3px;
 font-size: 0.8em;
}

.header-bar.default-decoration .button.titlebutton {
 padding: 0px;
}

window.ssd headerbar.titlebar {
    padding-top: 4px;
    padding-bottom: 4px;
    min-height: 0;
}

window.ssd headerbar.titlebar button.titlebutton {
    padding: 0px;
    min-height: 0;
    min-width: 0;
}

Nach einem Neustart der Gnome-Shell bzw. einem Aus- und wieder Einloggen sollten die Titelleisten der GTK3-Anwendungen spürbar schmaler sein und weniger Platz auf dem Bildschirm benötigen.

Quelle: Blog von Adam Šamalík (hier und hier)

Entwicklung von Fedora 25 kommt in die heiße Phase

Gemäß dem Zeitplan für Fedora 25 wurde heute im Fedora GIT der Entwicklungszweig für Fedora 25 vom Hauptzweig („master“) abgespalten, womit die Entwicklung von Fedora 25 in die heiße Phase einbiegt.

Falls sich jemand wundern sollte, das so bald nach dem Release von Fedora 24 schon das Branching von Fedora 25 erfolgt: Da bei Fedora 24 der Release-Termin unüblicherweise einige Monate hinter dem von Gnome lag, wurde für Fedora 25 ein verkürzter Release-Zyklus beschlossen, indem man z.B. auf ein komplettes Rebuild der Pakete für Fedora 25 verzichtet. Features und neue Funktionen, die ein solches Mass-Rebuild erfordern würden, wurden in Folge dessen auf Fedora 26 verschoben.

Sofern es zu keinen größeren Problemen während der Entwicklung von Fedora 25 kommt, soll Fedora 25 Anfang November freigeben werden.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Chromium ist jetzt in den offiziellen Fedora Repositories verfügbar

Kurz notiert: Seit gestern sind Chromium-Pakete im updates-testing Repository von Fedora 24 verfügbar. Ob es auch Pakete für Fedora 23 geben wird, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Wer nicht warten möchte, bis Chromium im regularen updates Repository landet, kann es einfach mittels

su -c'dnf install chromium --enablerepo=updates-testing'

installieren.

Es kann jedoch vorkommen, das Chromium einzelne Seiten nicht anzeigen kann, wenn parallel Google Chrome installiert und Chromium so konfiguriert ist, das es das Flash-Plugin von Google Chrome verwendet.

Update: Ich sehe gerade, das Chromium noch nicht im updates-testing Repository gelandet ist, sondern nur in der Warteschleife für den nächsten Push von Updates in die Repositories hängt. Es sollte aber trotzdem nicht mehr all zu lange dauern, bis Chromium in updates-testing gelandet ist.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

GNOME Maps ist zur Zeit unbrauchbar

Seit einigen Tagen, genauer gesagt seit dem 11.07.2016 ist GNOME Maps („Karten“) mehr oder weniger unbrauchbar, da es keine Karten mehr anzeigt.

Schuld daran ist eine Änderung der Lizenzbedingungen bei MapQuest, deren Dienste man bislang nutzte. Statt bislang unbegrenzter Kartenauschnitte („Tiles“) sind ab sofort nur noch 15.000 Abrufe pro Monat kostenlos. Erschwerend kommt für die Entwickler von GNOME Maps hinzu, das MapQuest in der kostenlosen Version keinerlei Statistiken bereitgestellt hat, so dass man gar nicht sagen kann, wie viele Abrufe von Tiles man pro Monat „verursacht“. Momentan steht mit mehreren Anbietern von Kartendaten in Kontakt, um möglichst schnell eine gangbare Lösung für das Problem zu haben.

Chromium ist bald offizieller Bestandteil von Fedora

Was lange währt, wird endlich gut: Der Review-Request für Chromium, hat heute endlich das Flag „fedora‑review+“ für ein positiv abgeschlossenes Review bekommen, womit einer Aufnahme der Chromium-Pakete in die Fedora Repositories im Grunde nichts mehr im Wege steht.

Somit dürfte es zukünftig nicht mehr nötig sein, Chromium aus Drittquellen wie COPR oder Fremd-Repositories, bei denen man im Grunde auch immer auf die Redlichkeit der Anbieter vertrauen muss, zu installieren.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

End Of Life für Fedora 22 ist am 19.07.2016!

Gemäß dem Fedora Lifecycle wird der Support für vorletzte Fedora Version (N-1) einen Monat nach dem Erscheinen einer neuen Version (N+1) eingestellt. Somit endet der Support für Fedora 22 am 19. Juli 2016.

Ab diesem Datum wird es keine weiteren Updates mehr für Fedora 22 geben und allen Nutzern von Fedora 22 wird dringend geraten, auf Fedora 23 oder 24 umzusteigen.

Schwerer Bug in reinstall Funktion von dnf entdeckt

In dnf Version 1.1.9, genauer gesagt in der reinstall Funktion, ist ein schwerer Fehler entdeckt worden, der zur Folge hat, das Pakete, die mittels reinstall neu installiert wurden, später von der autocleanup Funktion von dnf nicht als überflüssig erkannt werden können. Da es momentan für den Fehler auch keinen Workaround gibt, kann man momentan nur dringend davon abraten, die reinstall Funktion von dnf zu verwenden.

Angesichts eines so gravierenden Fehlers in einer wichtigen Kernkomponente von Fedora fragt man sich dann doch schon, ob dnf tatsächlich schon für den produktiven Einsatz bereit ist und ob sich die Entwickler darüber im klaren sind, was für eine verantwortungsvolle Aufgabe sie haben und was für gravierende Folgen es haben kann, wenn sie fehlerhafte Versionen von dnf veröffentlichen.