dnf bekommt protected_packages Plugin

Die kommende Version 0.5.3 von Fedoras zukünftigem Paketmanager dnf wird im dnf-plugnis-core Paket ein protected_packages Plugin mitbringen. Dieses Plugin wird u.a. verhindern, das man den aktuell gebooteten Kernel deinstalliert und seinem System dadurch den Todesstoß verpasst.

dnf: Metadaten vor jedem Update auffrischen

Dnf verfügt seit Version 0.5.2 über einen neuen Parameter –refresh, der die lokal gespeicherten Metadaten aktualisiert, sofern sie nicht mehr aktuell sind.

Wer also mit folgendem Befehl nach neuen Updates sucht, kann davon ausgehen, das immer die aktuellen Metadaten verwendet werden

su -c'dnf update --refresh'

Somit erspart man sich dank dieses sinnvollen Parameters den Aufruf von

su -c'dnf clean all'

vor jedem Update sowie den damit verbundenen kompletten Download aller Metadaten.

Gnome kann sich nicht mehr mit Facebook verbinden

Wer seit kurzem versucht, eine Verbindung mit Facebook in den Gnome-Online-Accounts (GOA) einzurichten, bekommt nur noch die Meldung

Fehler beim Zugriff auf die App
Leider wurde die App, die du verwenden willst, deaktiviert oder sie existiert nicht.

zu sehen.

Auf Seiten des Gnome-Projektes rätselt man noch, warum die Facebook-App nicht mehr vorhanden ist. Möglicherweise hängt es damit zusammen, das Facebook seine Unterstützung für Chats über XMPP demnächst einstellen will.

dnf bekommt autoremove Feature

Der zukünftige Standard-Paketmanager von Fedora bekommt mit Version 0.5.2, die sich bereits im updates-testing Repository befindet, ein autoremove Feature, das sich an dem gleichnamigen Feature von apt-get orientiert und im Gegensatz zum (undokumentierten) autoremove Feature von yum dokumentiert wird.

Ab dnf 0.5.2 ist es somit möglich, mittels

su -c'dnf autoerase'

alle Pakete, die als Abhängigkeit installiert wurden, aber zwischenzeitlich von keinem anderen Paket mehr benötigt werden, aus dem System zu entfernen.

Dieses Feature dürfte jedoch nur für die Leute interessant sein, die keinen

clean_requirements_on_remove=true

Eintrag in ihrer dnf.conf stehen haben, da dieser im Grunde die selbe Funktion hat, wie die autoerase Funktion. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten dürfte sein, das clean_requirements_on_remove automatisch ausgeführt wird, sobald Pakete aus dem System entfernt werden.

Gnome Terminal kann wieder Transparenz

Wie Debarshi Ray in seinem Blog berichtet, verfügen die Gnome-Terminal Pakete aus dem Gnome 3.12 COPR ab sofort über einen Patch, der das in Gnome 3.08 entfernte Transparenz-Feature zurückbringt.

Ray weißt jedoch auch darauf hin, das es sich hierbei um einen Downstream-Patch handelt, da der Patch vom Gnome Terminal Entwickler abgelehnt wurde. Ferner gibt es momentan noch einen Bug in Adwaita, der dafür sorgt, das auch die Menüleiste transparent dargestellt wird, sobald die Transparenz aktiviert wurde. Ray hofft jedoch, das der Bug bald gefixt ist.

Gnome: Autostart von Anwendungen verzögern

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer aus welchem Grund auch immer den automatischen Start einer Anwendung unter Gnome um einige Sekunden verzögern möchte, kann das am einfachsten mit Hilfe des Parameters

X-GNOME-Autostart-Delay

bewerkstelligen.

Dazu muss zuerst das Autostart-Desktop-File, falls es sich nicht bereits in dem Ordner ~/.config/autostart befindet, aus dem Ordner /etc/xdg/autostart/ dorthin kopiert werden.

Anschließend wird das Desktop-File mit einem beliebigen Editor geöffnet und um die Zeile

X-GNOME-Autostart-Delay=NN

ergänzt und gespeichert. Wobei NN durch die Anzahl Sekunden, um die der Start der Anwendung verzögert werden soll, ersetzt werden muss.

X-Gnome-Autostart-Delay wird momentan ausschließlich von Gnome und Unity befolgt. Andere Desktops wie KDE, LXDE oder Xfce ignorieren diesen Parameter, so dass er dort wirkungslos ist!

Playground Repository für Fedora 21

Im Ramen der allmählich Fahrt aufnehmenden Entwicklung von Fedora 21 werden nach und nach auch erste Vorschläge für neue Features auf der Entwicklerliste gepostet.

Einer der Vorschläge ist ein so genanntes Playground Repository, welches es leichter machen soll, Pakete zu Fedora bei zu steuern. Das Playground Repository soll solche Pakete enthalten, die zwar noch nicht in den offiziellen Repositories enthalten, aber dennoch für Fedora-Nutzer nützlich sind.

Dazu wird das Playground Repository mit dem COPR-System verzahnt, so das man sein COPR-Projekt mit nur einem Mausklick für die Aufnahme in das Repository vorschlagen kann.