Firefox ohne OpenH264-Codec-Download

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer sich bislang gefragt hat, warum der Firefox von Fedora den von Cisco gespendeten OpenH264-Codec nicht automatisch herunterlädt, dem sei gesagt, das der Download aus (lizenz)rechtlichen Gründen standardmäßig in den Fedora-Paketen von Firefox ab 33.1-2 deaktiviert ist.

Wer den automatischen Codec-Download wieder reaktivieren möchte, der muss dafür zuerst about:config öffnen und dort folgende Boolean-Werte anlegen und auf true setzen:

media.gmp-gmpopenh264.autoupdate
media.gmp-gmpopenh264.enabled

Zum Schluss muss noch der Wert media.gmp-gmpopenh264.provider.enabled ebenfalls auf true geändert werden. Nach einem Neustart von Firefox sollte dieser den Codec wieder automatisch herunterladen und nutzen.

light-locker: Ein Session-Locker für LightDM

Wem der X-Screensaver bzw. xflock4 zu hässlich ist, weil sie sich nur bedingt in aktuelle Versionen von Xfce und Co integrieren, dem sei light-locker als mögliche Alternative ans Herz gelegt.

light-locker ist ein Session-Locker, der LightDM als Sperrbildschirm verwendet und so ein konsistenteres Aussehen zwischen Login- und Sperrbildschirm ermöglicht. Momentan steht light-locker jedoch nur über ein COPR als Fedora-Paket zur Verfügung.

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

[Xfce] System-Sounds aktivieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer sich wundert, warum er unter Xfce trotz aktivierter Ereignisklänge-Optionen keinerlei Klänge zu hören bekommt, dem kann mit diesem HowTo geholfen werden. Ursache des Problems ist schlicht und einfach, das die Umgebungsvariable GTK_MODULES für die benötigten Canberra-Module nicht gesetzt ist.

Um dies zu ändern, muss lediglich die Datei /etc/X11/xinit/xinitrc.d/40-libcanberra-gtk-module erstellt und mit folgendem Inhalt gefüllt werden:

#!/bin/bash

case "$DESKTOP_SESSION" in
  gnome) # Done by gnome-settings-daemon
  ;;
  *)
    # Extra check in case DESKTOP_SESSION is not set correctly
    if [[ -z $GNOME_DESKTOP_SESSION_ID ]]; then
      if [[ -z $GTK_MODULES ]]; then
        GTK_MODULES="canberra-gtk-module"
      else
        GTK_MODULES="$GTK_MODULES:canberra-gtk-module"
      fi
      export GTK_MODULES
    fi
  ;;
esac

Nach einem Neustart des Systems sollte man die Systemklänge hören.

Zusätzlich sollte man noch sichergehen, das folgende Pakete installiert sind:

su -c'yum install libcanberra libcanberra-gtk2 libcanberra-gtk3 sox'

Wer obendrein noch den Login akkustisch verfeinert haben möchte, kann sich in den Sitzungseinstellungen von Xfce unter “Automatisch gestartete Anwendungen” einen Eintrag mit folgendem Befehl anlegen:

play /usr/share/sounds/freedesktop/stereo/system-ready.oga

Wobei man natürlich auch ein anderes Soundfile verwenden kann.

Wird start.fedoraproject.org der Stecker gezogen?

Elad Alfassa, einer der Verantwortlichen für das aktuelle Design der standardmäßig bei Fedora im Firefox eingestellten Startseite start.fedoraproject.org hat heute auf der Desktop-Liste angeregt, der Seite den sprichwörtlichen Stecker zu ziehen und zukünftig die Standard-Startseite about:home zu verwenden.

Als Begründung führt er unter anderem an, das die Einbindung von Planet Fedora in die Startseite aus heutiger Sicht auf viele Neulinge eher abschreckend wirkt und das viele der Beiträge auf dem Planeten für Neulinge keine Relevanz hätten. Ferner bemängelt er, das seit der Einführung des aktuellen Designs niemand mehr bereit war, Zeit und Energie in die Startseite zu investieren, um ein besseres Design zu implementieren.

 

Empathy und Contacts momentan unbenutzbar [Update]

Die Gnome Apps Contacts (Kontakte) und Empathy sind momentan nicht benutzbar, da sie beim Start sofort abstürzen. Schuld daran ist die Version 0.9.14-3 von Zeitgeist. Jedoch scheint auch das Bugfix-Update auf Version 0.9.14-4 das Problem nicht zu lösen.

Wer dennoch Empathy und/oder Contacts weiterhin nutzen möchte, muss Zeitgeist manuell auf die Version 0.9.14-2 downgraden. Für x86_64 Systeme lautet der Befehl dazu:

su -c'yum install https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/zeitgeist/0.9.14/2.fc20/x86_64/zeitgeist-0.9.14-2.fc20.x86_64.rpm https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/zeitgeist/0.9.14/2.fc20/x86_64/zeitgeist-libs-0.9.14-2.fc20.x86_64.rpm'

bzw. für i686 Systeme wie folgt:

su -c'yum install https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/zeitgeist/0.9.14/2.fc20/i686/zeitgeist-0.9.14-2.fc20.i686.rpm https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/zeitgeist/0.9.14/2.fc20/i686/zeitgeist-libs-0.9.14-2.fc20.i686.rpm'

Nach dem erfolgten Downgrade sollten Empathy und Contacts sofort wieder benutzbar sein und nicht mehr beim Start abstürzen.

Update

Inzwischen gibt es ein Update auf zeitgeist 0.9.16, welches in Kürze in updates-testing landen sollte und das Problem beheben soll.

Update firefox-31.0-2 macht Webnotifications unbrauchbar

Momentan befindet sich ein aktualisiertes Firefox Paket (firefox-31.0-2) auf den Weg in das Updates-Testing Repository.

Das Update beinhaltet einen Patch, der dafür sorgen soll, das Webnotifications über libnotify angezeigt werden, anstatt in Firefox selber. Jedoch ergibt sich daraus momentan das Problem, das keine Notifications angezeigt werden, sobald die Webseite innerhalb der Notification (von libnotify nicht unterstützte) Tags verwendet.

Sollte das Update tatsächlich im Updates-Testing Repository landen, ist momentan Momentan ist der einzige Workaround für das Problem, die Firefox Extension GNotifier zu installieren und dort in den Einstellungen die Option “Replace alerts service (needs restart)” zu aktivieren. Nach dem Neustart von Firefox werden dann sämtliche Webnotifications über libnotify angezeigt.

Fedora hat jetzt ein Security Team

Eric H. Christensen hat heute offiziell das neu gegründete Fedora Security Team auf der Devel-Announce-Liste vorgestellt.

Hauptaufgabe des Teams soll es sein, Paketbetreuer bei der Behebung von Sicherheitsproblemen zu helfen. So kann das Team z.B. dem Upstream eines Paketes dabei helfen, einen Patch für das Problem zu entwickeln oder ein neues Release, welches das Problem beseitigt, bereitzustellen. Anschließend soll das Team dann mit dem Paketbetreuer zusammen daran arbeiten, möglichst schnell aktualisierte Pakete bereitzustellen.

Nach Aussage von Christensen verfügt das Security Team bereits über 20 Mitglieder. Mit der heutigen Ankündigung stehen interessierten jedoch die Türen für die Mitarbeit im Security Team von Fedora offen.