dnf soll fedup und upgrade.img beerben

Auf der Fedora-Entwicklerliste wurde gestern ein Änderungsvorschlag für Fedora 23 vorgestellt, der dafür sorgen soll, das zukünftig nicht mehr fedup und upgrade.img, sondern einzig Fedoras neuer Paketmanager dnf Systemupgrades durchführen soll.

Bislang werden für Systemupgrades die separaten Tool fedup bzw. upgrade.img verwendet, welche jedoch unabhängig vom jeweiligen Paketmanager des Systems arbeiten. Hinzu kommt, das zumindest letzteres auch teilweise auf undokumentierte und deshalb nicht unterstützte Funktionen von systemd zugegriffen hat, was beim Versuch, fedup durch dnf zu ersetzen immer wieder zu Problemen geführt hat.

dnf soll hingegen auf den, von dem systemd-Entwicklern empfohlenen, Offline-Update-Modus von systemd zurückgreifen und die Verwendung von upgrade.img überflüssig machen.

Comeback für die MIPS Architektur?

Wie unter anderem Pro-Linux berichtet, will der Fedora Entwickler Michal Toman den nach Fedora 13 de-facto eingestellten MIPS Port der Distribution reanimieren, wofür er noch Helfer sucht. Langfristiges Ziel von Toman ist es, MIPS zu einer vollwertigen Fedora Architektur, ähnlich wie PPC, zu machen. Die dafür notwendige Build-Hardware soll Tomans Arbeitgeber und Eigentümer der MIPS-Architektur, Imagination kommen.

Toman hat bislang durch die Entwicklung des Bug-Meldesystems abrt und seine Mitarbeit an den PPC und S390 Ports von Fedora eine gewisse Bekanntheit erlangt.

Datum und Uhrzeit mit timesyncd aktuell halten

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Bereits vor einiger Zeit haben wir hier beschrieben, wie man sein Fedora auf die systemd Komponenten networkd und timesyncd umstellt.

Um timesyncd für die Synchronisation von Datum und Uhrzeit zu nutzen, muss zuerst timesyncd mitgeteilt werden, welche Zeitserver es verwenden soll. Dazu müssen folgende Zeilen in /etc/systemd/timesyncd.conf eingefügt werden:

NTP=0.fedora.pool.ntp.org 1.fedora.pool.ntp.org 2.fedora.pool.ntp.org 3.fedora.pool.ntp.org
FallbackNTP=0.pool.ntp.org 1.pool.ntp.org 0.fr.pool.ntp.org

Im nächsten Schritt muss nun noch die Synchronisation via ntp aktiviert werden

su -c'timedatectl set-ntp true'

Um Probleme beim Stellen der Systemzeit zu vermeiden, sollte man timesyncd zusätzlich noch anweisen, die Systemuhr auch in UTC zu stellen

su -c'timedatectl set-local-rtc 0'

Nachdem die obrigen Schritte ausgeführt wurden, kümmert sich fortan Systemd auch um die korrekte Uhrzeit und das korrekte Daum des Systems.

Nicht-Stören-Modus für die Gnome-Shell 3.16 (Nachtrag)

Wir haben bereits darüber berichtet, das in der Gnome-Shell 3.16 der Button für den Nicht-Stören-Modus entfernt wurde.

Zusätzlich zu der damals beschriebenen Möglichkeit, diesen Modus über ein Terminal zu (de)aktivieren,  gibt es inzwischen auch eine Extension für die Gnome-Shell 3.16, welche diesen Button wieder zurückbringt.

Nicht-Stören-Modus für die Gnome-Shell 3.16

In Gnome-Shell Versionen vor 3.16 gab es einen Nicht-Stören-Modus, welcher sämtliche Benachrichtigungen unterdrückte, solange er aktiv war. Im Zuge der Umgestaltungen des Benachrichtigungssystems für Gnome 3.16 wurde die Möglichkeit, diesen Modus zu aktivieren, aus der Gnome-Shell entfernt, während die eigentliche Funktionalität noch vorhanden ist.

Um den Modus zu aktivieren, muss einstweilen folgender Befehl in einem Terminal ausgeführt werden:

gdbus call --session --dest org.gnome.SessionManager \
                     --object-path /org/gnome/SessionManager/Presence \
                     --method org.gnome.SessionManager.Presence.SetStatus 2

Um den Nicht-Stören-Modus wieder zu deaktivieren, ist folgender Befehl nötig:

gdbus call --session --dest org.gnome.SessionManager \
                     --object-path /org/gnome/SessionManager/Presence \
                     --method org.gnome.SessionManager.Presence.SetStatus 0
Wer den Modus öfters benötigt, sollte sich der Einfachheit halber für diese Befehle Aliase anlegen.

Vielleicht macht sich ja auch jemand die Mühe und programmiert eine Gnome-Shell-Erweiterung, um den Modus wieder über die Shell zu (de)aktivieren 😉

End of Life für Fedora 20

Das Fedora Projekt hat gestern Abend bekannt gegeben, das es für Fedora 20 ab dem 23.06.2015 keine Updates mehr geben wird und Fedora damit an diesem Datum sein End of Life (EoL) erreicht hat.

Allen, die noch immer Fedora 20 einsetzen, wird dringend geraten, auf Fedora 21 oder 22 zu upgraden.

Quick-Tipp: Man-Pages mit yelp lesen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Vielen unbekannt, verfügt Gnome’s Betrachter für Hilfeseiten yelp über die Fähigkeit, man-pages anzuzeigen.

Sofern yelp bereits geöffnet ist, kann man eine man-page ganz einfach über STRG-L und anschließend in dem Eingabefeld

man:man-page

eingeben.

Alternativ kann man yelp auch direkt mit einer Man-Page aufrufen. Dazu einfach z.B. ALT+F2 drücken und anschließend

yelp man:man-page

eingeben.

In beiden Fällen muss man-page natürlich durch die zu öffnende Man-Page ersetzt werden.