Benutzerwechsel unter Xfce aktivieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer Xfce mit einem anderen Displaymanager als gdm nutzt, bei dem ist standardmäßig die Funktion zum Wechseln des Benutzers deaktiviert.

Um diese Funktion im whiskermenu Plugin zu reaktivieren, muss in den Plugin-Einstellungen im Register „Befehle“ als Befehl für „Benutzer wechseln“

dm-tool switch-to-greeter

eingetragen werden.

Wer hingegen die standardmäßig vorhandenen Aktionsknöpfe nutzt, muss ein wenig mehr Hand anlegen, da hier nach einer Komponente des gdm gesucht wird, die man den Aktionsknöpfen vortäuschen muss, damit die Funktion auch hier aktiviert wird.

Dazu muss zuerst die Datei gdmflexiserver erzeugt werden

su -c'nano /usr/local/bin/gdmflexiserver'

Diese wird anschließend mit folgendem Inhalt gefüllt

#!/bin/sh
/usr/bin/dm-tool switch-to-greeter

Zum Schluss muss die Datei noch mittels

su -c'chmod +x /usr/local/bin/gdmflexiserver'

ausführbar gemacht werden. (Quelle)

Fedora 26: xorg-x11-drv-synaptics wird durch xorg-x11-drv-libinput ersetzt

Wie Peter Hutterer in seinem Blog schreibt, wird ab Fedora 26 der Synaptics Touchpad-Treiber (xorg-x11-drv-synaptics) durch den libinput Treiber ersetzt.

Wer weiterhin den Synaptics-Treiber benötigt, kann diesen ab Fedora 26 über den Paket xorg-x11-drv-synaptics-legacy installieren. Dieses Paket bringt dann auch das benötigte xorg.conf.d Snipped mit, damit der Synaptics-Treiber anstelle von libinput benutzt wird.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

[Xfce] Gnome Keyring automatisch entsperren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer den Gnome Keyring zur Speicherung von Passwörtern verwendet und unter Xfce (oder anderen Desktops) das Problem hat, das der Login-Keyring nicht standardmäßig nach dem Login entsperrt wird, der sollte mal mittels

dnf list gnome-keyring-pam

schauen, ob das Paket gnome-keyring-pam installiert ist.

Sofern dies nicht der Fall ist, kann dies ganz einfach mittels

su -c'dnf install gnome-keyring-pam'

nachgeholt werden. Ab dem nächsten Login sollte dann auch wieder der Login-Keyring automatisch entsperr werden.

 Normalerweise solltedas Problem nur Leute betreffen, die von Gnome auf Xfce oder einen anderen GTK-Desktop umgestiegen sind.

Deja Dup in Thunar integrieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Deja Dup bietet unter Gnome bzw in Nautilus die Möglichkeit, die vorherige Version einer gesicherten Datei bzw. eines gesicherten Verzeichnisses per Kontextmenü wiederherzustellen.

Um diese Funktion auch in Thunar nutzen zu können, muss zuerst einmal Deja Dup installiert werden, sofern nicht bereits geschehen:

su c'dnf install deja-dup'

Im Anschluss daran muss in Thunar eine benutzerdefinierte Aktion angelegt werden.

Name, Beschreibung und Symbol können nach eigenem Geschmack vergeben werden. Als Befehl muss jedoch

 

deja-dup --restore %F

eingetragen werden. Im Register „Dateizuordnung“ müssen darüber hinaus alle Checkboxen aktiviert werden, damit die Aktion sowohl bei Verzeichnissen als auch allen möglichen Dateien verfügbar ist.

Wer zusätzlich noch die Funktion zum Wiederherstellen von gelöschten Dateien in einem Verzeichnis nutzen will, muss eine weitere benutzerdefinierte Aktion wie oben beschrieben anlegen, deren Befehl jedoch

deja-dup --restore-missing %F

lautet und bei der im Register „Dateizuordnung“ lediglich die Checkbox „Ordner“ aktiviert ist.

Offline-Updates über das Terminal starten

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer z.B. unter Xfce die Offline-Updates nutzen, jedoch nicht Gnome-Software installieren möchte, kann das Offline-Update auch per Terminal anstoßen. Voraussetzung dafür ist, das PackageKit installiert ist.

Das eigentliche Offline-Update ist im Grunde nur eine Abfolge von PackageKit-Kommandos:

pkcon refresh force
pkcon get-updates
pkcon -d update
pkcon offline-get-prepared
pkcon offline-trigger

Das Erste Kommando weißt PackageKit an, die Metadaten zu aktualisieren. Als nächstes werden die Metadaten nach verfügbaren Updates durchsucht. Im Anschluss daran, werden die Updates heruntergeladen und zur Installation bereitgestellt. Die beiden letzten Kommandos initialisieren das Offline-Update und weisen das System an, beim nächsten (Re)Boot in ein spezielles Systemd-Target zu booten und die Updates zu installieren.

Wer keine Lust hat, die Kommandos jedes mal einzeln aufzurufen, kann sich dafür auch einen Bash-Alias anlegen:

alias offlineupd='pkcon refresh force && pkcon get-updates && pkcon -d update && pkcon offline-get-prepared && pkcon offline-trigger'

Fedoras eigenen MP3-Support aktivieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer anstelle der Pakete von rpmFusion lieber auf den Fedora eigenen Support für MP3 setzen möchte, kann die Umstellung relativ einfach durchführen.

Zuerst muss das rpmFusion Paket gstreamer1-plugins-ugly deinstalliert werden, sofern dies installiert ist:

su -c'dnf remove gstreamer1-plugins-ugly'

Als nächstes müssen nur noch die Pakete gstreamer1-plugin-mpg123 sowie mpg123-libs installiert werden. Sobald die Pakete in den offiziellen Fedora-Repositories gelandet sind, ist dies über folgenden Befehl möglich:

su -c'dnf install gstreamer1-plugin-mpg123 mpg123-libs'

Bis dahin müssen die Pakete direkt aus Koji heruntergeladen und installiert werden, falls man nicht so lange warten möchte.

Fedora erlaubt ab heute MP3-Decoder

Ein kurzer Tweet von Tom „Spot“ Callaway dürfte für viele Fedora-Nutzer eine gute Nachricht sein

Zu deutsch:

Seit heute sind MP3-Decoder in Fedora erlaubt.

Womit in naher Zukunft wohl für viele Nutzer einer der Hauptgründe, externe Repositories wie rpmFusion zu nutzen, entfallen dürfte, sobald Fedora MP3 Decoder in seine Repositories aufgenommen hat.