sudo: Sternchen während der Eingabe anzeigen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer des öfteren sudo nutzt, kennt das Problem, das man während der Eingabe des Passwortes keinerlei Feedback bekommt und so im schlimmsten Fall nicht weiß, ob man das Passwort vollständig eingegeben hat.

Sudo verfügt jedoch über eine Option, die während der Eingabe des Passwortes für jedes eingegebene Zeichen ein Sternchen anzeigt. Diese Option lässt sich leicht aktivieren, indem man die Datei /etc/sudoers editiert

su -c'nano /etc/sudoers'

und dort folgende Zeile einfügt:

Defaults pwfeedback

nachdem man die Änderung gespeichert hat, ist die neue Einstellung sofort aktiv. Da sudo jedoch das Passwort für eine gewisse Zeit zwischenspeichert, muss man entweder einen neuen Tab öffnen oder das Termin schließen und wieder öffnen, um in den Genuss der Sternchen zu kommen.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

(c) 2009 D3struct0

Und es begab sich, das die Nerds wie jedes Jahr heimkehrten an die Stätte ihrer Geburt, um die IT ihrer Familien zu fixen 😎 🎄 🎅

Mit diesem kleinen Weihnachtvers möchten wir uns bei allen Leserinnen und Lesern dafür bedanken, das sie uns auch dieses Jahr die Treue gehalten haben und wünschen Euch allen frohe und besinnliche Feiertage sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Wir werden über die Feiertage sowie während der Tage „zwischen den Jahren“ eine kleine Pause einlegen, um dann im neuen Jahr wieder mit frischen Elan ans Werk zu gehen.

Thunar: Pfad-Anzeige in der Titelleiste aktivieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Der Xfce-Dateimanager Thunar zeigt standardmäßig lediglich den Namen des Verzeichnisses an, in dem man sich gerade befindet. Möchte man hingegen den vollen Pfad angezeigt bekommen, kann man diese versteckte Einstellung mittels

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --create --type bool --set true

aktivieren.

Falls man dieses Feature später wieder deaktivieren möchte, kann man dies über folgenden Befehl machen:

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --set false

Wichtige Updates für EDS und GOA

Debarshi Rey in seinem Blog verkündet hat, gibt es mit evolution-data-server-3.22.3-1.fc25 und gnome-online-accounts-3.22.3-1.fc25 bzw evolution-data-server-3.20.6-1.fc24 und gnome-online-accounts-3.20.5-1.fc24 Updates für den Evolution-Data-Server (EDS) und die GNOME-Online-Accounts (GOA). Das Update für den EDS behebt einige Probleme, welche dazu führten, dass das tägliche Limit für Aufrufe von Googles CallDAV- und Tasks-API überschritten wird

Da es einige Zeit dauern kann, bis alle Anwender das EDS-Update installiert haben, wird mit den GOA-Update zusätzlich der Google-API-Key ausgetauscht, damit Anwender der bereinigten EDSVersion nicht weiterhin mit dem überschrittenen API-Limit belästigt werden.

Chromium ist (momentan) ein Sicherheitsrisiko!

Die Chromium-Pakete aus den Fedora Repositories sind zur Zeit ein echtes Sicherheitsrisiko, da sie vor über einem Monat zuletzt aktualisiert wurden. In der Zwischenzeit hat Google eine neue Version (55) seines Browsers Chrome (der auf Chromium basiert) veröffentlicht, in der unter anderem auch Sicherheitsprobleme beseitigt wurde.

Da die Chromium-Version 54 aus den Fedora Repositories diese Sicherheitskorrekturen allem Anschein nach nicht enthält, kann man momentan nur davon abraten, Chromium aus den Fedora Repositories zu installieren. Wer jedoch nicht auf Chromium verzichten möchte, kann entweder bei COPR schauen, ob dort jemand eine aktuellere Version anbietet oder gleich zu Chrome wechseln, bis die Chromium Pakete wieder auf einem aktuellen Stand sind.

Sorry, aber wer einen Browser wie Chromium, der eine gewisse Popularität hat, in die Fedora Repositories bringt, von dem darf man dann auch erwarten, das er Upstream-Updates zeitnah in Form von aktualisierten Paketen weiterreicht.

Und es kann auch nicht sein, das man einen Bugzilla-Report aufmachen muss, um dem Paketbetreuer daran zu erinnern, seine Pakete aktuell zu halten. Entweder man kümmert sich als Paketbetreuer gewissenhaft um die Pakete, die man betreut, oder man lässt es bleiben und gibt die Betreuung der Pakete ab.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

End of Life für Fedora 23

Kurz notiert: Das End of Life für Fedora 23 wurde auf den 20.12.2016 terminiert!

Nach diesem Datum werden die Pakete für Fedora 23 keinerlei Updates mehr erhalten und der (weitere) Einsatz von Fedora 23 erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Allen Nutzern von Fedora 23 wird daher geraten,  mindestens auf Fedora 24 zu upgraden, um auch weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt zu werden.

Man wächst mit den Aufgaben

Als ich 2005 mit meinem Blog angefangen habe, war ich glücklich über die Ausstattung meines Anbieters. Es war ein typisches LAMP-Angebot, das sich in den Jahren nur in der Quantität steigerte. Aus 50 GB wurden 250 GB verfügbarer Speicher, Traffic Quota wurde auf Flat Rate hochgesetzt, usw., die Fähigkeiten blieben aber begrenzt, was für mich aber lange kein Grund war, mich nach neuen Möglichkeiten umzusehen.
Jetzt wird es aber langsam doch notwendig und günstigerweise hat mich ein Freund da auf eine sehr interessante Alternative gebracht: einen vServer. „Man wächst mit den Aufgaben“ weiterlesen